HorrOktober 06./07.10.

06.10.

HorrOktober #13

Cat People (1942)

„Die serbische Modezeichnerin Irena (Simone Simon) lernt in New York den Ingenieur Oliver (Kent Smith) kennen. Sie verlieben sich und heiraten. Doch Irena vermeidet jedwede Zärtlichkeit, glaubt sie doch, sich dann in eine Raubkatze zu verwandeln. Sie besucht darauf den Psychiater Dr. Judd (Tom Conway), der eine unproffessionelle Obsession für sie entwickelt. Doch dann gesteht Olivers Kollegin Alice (Jane Rudolph) ihm seine Liebe und er erwidert ihre Gefühle. Die eifersüchtige Irena wird immer aggressiver und scheint wirklich ein Raubtier zu werden…“

Auch einer der großen Klassiker des 40s-Horror, mit Bildern, die lange Schatten offenbaren, voll subtiler und auch erotischer Spannung. Regisseur Jaques Tourneur beweist, dass er ein Meister im Spiel mit Licht und Schatten war. Der Film ist keinster Weise explizit, weder im Sinne von Gewalt, aber auch wenn es um Verlangen und Sex geht. Das wäre damals wegen des vorherrschenden Production Codes in Hollywood ehedem gar nicht möglich gewesen. Trotzdem knistert der Film vor sich hin und steigert stetig ein subtiles Unbehagen bis zum erlösenden Finale. 9/10

HorrOktober #14

I Walked With a Zombie (1943)

„Die Krankenschwester Betsy (Frances Dee) tritt einen lukrativen Job auf den West Indies an. Sie soll Jessica (Christine Gordon), die Frau des Plantagenbesitzers Paul Holland (Tom Conway) pflegen, der das Anwesen zusammen mit seinem Halbbruder Wesley (James Ellison) bewohnt. Jessica scheint permanent geistig abwesend. Die meisten Bewohner der Insel, ehemalige Sklaven, halten sie für einen Zombie. Als sie erfährt, dass die Mutter der beiden Brüder dies auch glaubt, hofft sie, aus Zuneigung für den pessimistischen Paul, bei einer der Voodoo-Zeremonien der schwarzen Gemeinschaft Hilfe für Jessica zu finden…“

Wieder ein großartiger Film Tourneurs, der nahezu gänzlich ohne Schocks, ohne Gewalt auskommt. Vom ersten Moment an wünschen sich alle Charaktere an einen anderen Ort (oder eine andere Zeit) als den (die), an (in) dem (der) sie gerade sind  (Betsy setzt zum Vorstellungsgespräch in Toronto, während es draußen vor dem Fenster schneit; der Gedanke allein an die Insel der Karibik lässt sie langsam von hier entschwinden). Die junge Krankenschwester ist noch frohen Mutes, als sie mit dem Schiff übersetzt, doch Paul holt sie unsanft aus ihrem Traum, denn wo sie Schönheit sieht, ist für ihn nur Tod. Es legt sich fortschreitend eine bedrückende Schwermut über die Szenerie. Die Geschichte, u.a. von Curt Siodmak geschrieben, beschreibt einen Übergang vom Leben in den Tod, versinnbildlicht an der lebenden Toten Jessica. Und so gibt es auch kein Happy End, was bleibt, ist eine seltsame, weil teils befreiende, Melancholie. 10/10

07.10.

HorrOktober #15

Rise of the Animals – Mensch vs. Bestie (2011)

Rise of the Animals – Mensch vs. Biest

Tierhorror ist nun ein gern beackertes Terrain von Low- und auch No-Budget-Produktionen … RISE OF THE ANIMALS reiht sich eher in die niedere Riege rund um noch halbwegs professionelle Produkte … aus dem Hause The Asylum oder Roger Corman ein … Wer also mal wieder richtig billigen Trash der (gewollt) unterhaltsameren Sorte sehen will, ist hier doch schon an der richtigen Adresse!

2 Kommentare zu „HorrOktober 06./07.10.

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