100 Horrorfilme bis Halloween: Der Werwolf von Washington

Was passiert, wenn Werwölfe politisch werden? Das kann schon eine anständige Gaudie bedeuten, vor allem wenn Dean Stockwell in den frühen 70ern die Zähne fletscht.

DER WERWOLF VON WASHINGTON (Milton Moses Ginsberg, 1973)

Der amerikanische Journalist Jack (Dean Stockwell)  wird in Rumänien nach einem Beinahe-Unfall von einem Werwolf gebissen, kann das Biest aber töten. Zurück in Washington tritt er eine Stelle als Redenschreiber für den US-Präsidenten an, mit dessen Tochter er heimlich eine Affäre hatte. In den folgenden Vollmondnächten kommt es zu grausigen Morden in der Hauptstadt. Die Polizei tappt im Dunkeln, aber Jack dämmert es schnell, dass er dafür verantwortlich ist…

Ziemlich launige Mischung aus Horrorfilm und Politsatire, die von Dean Stockwell (ZURÜCK IN DIE VERGANGENHEIT) größtenteils gut getragen wird. Die Horror-Aspekte rücken ein wenig in den Hintergrund, bzw. werden auch in den entsprechenden Szenen nicht wirklich ausgespielt, der komödiantische Teil überwiegt deutlich. Die satirischen Spitzen treffen nicht immer ihr Ziel, aber im Großen und Ganzen macht das Drehbuch hier viel richtig. Auch das Make-up ist sicherlich nicht perfekt, reicht aber für die Intention des Films, nämlich zu unterhalten, durchaus aus. Kann ich durchaus weiterempfehlen, auch wenn man keinen zweiten (oder vorgezogenen) AMERICAN WEREWOLF IN LONDON erwarten sollte. DER WERWOLF VON WASHINGTON wurde von Ostalgica zweimal als Bonus zu den Veröffentlichungen von a) DIE NÄCHTE DER WÜRGERIN und b) DAS MONSTER VON TOKIO dazugepackt. Man kann die deutsch synchronisierte Version des Films auch in der Tube finden.

OFDb 5.48/10 | IMDb 4.00/10 | Wikipedia

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