Dear Diary… on the watch – Kalenderwoche 43

Und weiter im Text. Die Woche vor Halloween hatte ich Larry Brent mit den nachgeschobenen Folgen um Vampire und Killerviren beendet. Serientechnisch ging es weiter mit Sabrina.


KW43 (16 Filme, 22 Serienepisoden, 3 Hörspiele)


21.10.19

Filme

RAW FORCE (1982, Edward D. Murphy) 7/10

Um mich nur kurz selbst zu zitieren:
„Der Film bietet im großen und ganzen ein ziemliches Kuddelmuddel und bedient erwartungsgemäß jedes Klischee. Allerdings gestaltet er sich stellenweise so herrlich abstrus, etwa wenn man sich im Mittelteil auf dem Boot schon in einer typischen Sexklamotte wähnt, bevor die Bösen kommen und alle niedermetzeln, dass man „Raw Force“ einfach nicht böse sein kann. Es ist ein Film wie eine bunte Tüte: wir haben hier ein paar unbedarfte Handkantenhelden, schöne Frauen, ein Hitler-Lookalike, Kannibalen und Zombies, sogar Piranhas treten zum Ende in Aktion; wer bei dieser prall gefüllten Wundertüte nichts findet, dem ist auch nicht zu helfen.“

Oder in länger: evil-ed.de/index.php/kritik/56-kritiken/1063-raw-force-jaeger-der-toedlichen-jade-1982

ALPHABET KILLER (2008, Rob Schmidt) 6/10

Eliza Dushku (WRONG TURN) überzeugt als psychisch labile Mord-Ermittlerin Megan Paige, die sich in eine Mordserie an jungen Frauen verbeißt. Eine besondere Rolle scheinen dabei die Initalien der Namen zu spielen, ansonsten ist keine Verbindung unter den Opfern ersichtlich. Megan leidet zusehends stärker unter psychotischen Schüben, die sich auf ihre Arbeit und ihre Ehe auswirken. Der Film besticht durch seinen düsteren Look, der sich in braun und grau suhlt. Im Fokus steht mehr das Leiden der Hauptfigur denn die Ermittlungen im Mordfall. Unterm Strich bleibt ein interessantes Crime-Drama, das aber nie großartig an der Spannungsschraube dreht und sich manchmal in der Inszenierung von Megans Anfällen ergeht. Auch in den Nebenrollen mit Cary Elwes (SAW), Timothy Hutton (STARK) und Michael Ironside (STARSHIP TROOPERS) hervorragend besetzt.


Serien

The Cleveland Show 4.08 – „Rund um die Welt“
Robot Chicken 1 Episode
American Dad 10.20 – „Die weiteste Fernbeziehung“
Castle 8.19 – „Man stirbt nur dreimal“


22.10.19

Filme

EYES OF LAURA MARS (Irvin Kershner, 1978) 5/10

Im Umfeld der umstrittenen Fotografin Laura Mars (Faye Dunaway, CHINATOWN) geht ein Killer. Ein unsichtbares Band zwischen beiden lässt sie seine Morde hautnah miterleben. Der ermittelnde Det. Neville (Tommy Lee Jones, AUF DER JAGD) glaubt allerdings, dass sie jemanden schützen will, z.B. ihren Ex-Mann (Raul Julia, TEQUILA SUNRISE), der mit einem der Opfer liiert war…

So richtig warm werde ich mit dem auch nicht. Die erste Hälfte gefällt mir ja gut, da gibt es scheußliche Foto-Installationen in großräumigen Lofts, töfte 70s-Musik und jede Menge New Yorker Upper Class. Sowas geht bei mir immer. Aber in der zweiten Hälfte, ungefähr ab dem Zeitpunkt, wenn sie im Bett landen, und wenn dann das Skript die Spannung anziehen will, ist für mich irgendwie die Luft ein wenig raus. Das liegt vor allem daran, dass ich bei eigentlich allen Verdächtigen, die der Film anbietet, gleich mal abwinke und sage: Nope, der war’s nicht. Und da erwische ich mich dabei, wie ich zwischendurch auf den Tisch tippel und das Handy in die Hand nehme.

BRENNENDE RACHE (Tom Maylem, 1981) 7,5/10

Es sollte einfach ein derber Scherz sein. Doch ein paar Jungs des Summer Camps haben es übertrieben und Aufseher Crosby verbrennt beinahe bei lebendigen Leibe. Einige Jahre später versuchen Todd (Brian Matthews) und Michelle (Leah Ayres, BLOODSPORT), ein paar hormongesteuerte Teenager zu bändigen. Gerade der Spanner Alfred (Brian Becker, GESCHENKT IST NOCH ZU TEUER) und der aufbrausende Glazer (Larry Joshua, ROMEO IS BLEEDING) machen es ihnen nicht leicht. Dann verschwinden plötzlich alle Kanus und in den Wäldern lauert ein Fremder mit einer Heckenschere. Er ist aber nicht hier, um die wildwachsenden Sträucher zu stutzen. Er hat andere postpubertäre Auswüchse im Visier…

Ein Slasher, wie ich ihn mag. Die tumbe Korrelation von Sex und Gewalt trifft auf eine dumpf-dämliche deutsche Synchronisation, die ihre Schenkelklopfer zwar nicht am Fließband, aber von großartiger Qualität abliefert. Das ergibt dann Sex, Gewalt und gute Laune.
In einer Nebenrolle ist übrigens Jason Alexander (George Costanza aus SEINFELD) zu sehen.


Serien

Navy CIS 16.17 – „Funkstille“
American Dad 15.06 – „Echte Freunde“
American Dad 15.07 – „Hai?!“
Robot Chicken 2 Episoden


Hörspiele

Die drei Fragezeichen (201) Höhenangst
Larry Brent (19) Killerviren aus der Hölle


23.10.19

Filme

DIE TOTENGRUFT DES DR. JEKYLL (Edgar J. Ulmer, 1957) 5,5/10

Janet (Gloria Talbott) kommt zurück in ihre Heimat, um ihrem Ziehvater Dr. Lomas (Arthur Shields) ihren Verlobten George (John Agar, TARANTULA) vorzustellen. Der gute Doktor eröffnet ihr darauf, dass sie die Erbin eines großen Vermögens ist. Aber es gibt nicht nur gute Nachrichten, denn Janet erfährt, dass sie die Tochter des berüchtigten Dr. Jekyll ist, der sich in Vollmondnächten in den bösen Dr. Hyde verwandelt hat. Als in der kleinen Ortschaft Menschen auf grausame Weise sterben, befürchtet sie, ebenfalls ein zweites Gesicht zu haben…

Erheiterndes Kuddelmuddel. Die Story reichert die Jekyll/Hyde-Story mit einigen Werwolf- und Vampir-Elementen versetzt. Ulmer kann einen schon leid tun, dass er solch Schmonzens filmen musste. Aber davon ab liefert er, in Anbetracht des bescheuerten Inhalts, recht gute Arbeit ab. Und dass John Agar mitspielt, wertet das Ganze für mich zusätzlich auf.

FRANKENSTEINS TOCHTER (Richard E. Cunha, 1958) 6/10

In Los Angeles häufen sich unerklärliche Meldungen von Monstergestalten. Zurückzuführen ist dies auf das Labor des Wissenschaftlers Prof. Carter Morton (Felix Locher). Doch nicht er ist dafür verantwortlich, sondern sein Assisten Oliver Frank (Donald Murphy), der hinter dessen Rücken eigene Experimente durchführt. Denn er ist ein Nachkomme der berüchtigten Frankenstein-Sippe. Seine neuestes Mittelchen probiert er an des Profs Nichte Trudy (Sandra Knight, THE TERROR), die darauf ungeheuerliche Veränderungen durchmacht…

Kleiner, billiger Horror-Trasher, der jeder Menge unfreiwilliger Komik. Hierfür sorgt nicht nur das himmelschreiend schlechte Monster-Makeup, sondern vor allem der selbstherrliche Frankenstein’sche Frank, der immer wieder vollkommen überzogen intrigiert und dies auch noch genüsslich kommentiert. Alleine das Date, bei dem er sich ein Gehirn für seine Kreatur besorgt, ist zum Schreien komisch.

AUSFLUG IN DAS GRAUEN (James Bryan, 1981) 4/10

Die Freunde Peter (Nick Cleland), Ingrid (Mary Gail Artz), Craig (James P. Hayden) und Joanne (Angie Brown) stiefeln für ein Wochenende in der freien Natur durch die Wälder Utahs. Doch dort geht gerade ein irrer Killer um und metzelt sich durch unliebsame Besucher…

In jeder Beziehung ein mieser, lustloser Feld-, Wald- und Wiesen-Slasher. Der hat noch nicht einmal den Anstand, einen ordentlich mit gratuitous nudity einzulullen. Leute stapfen durch den Wald, während andere Leute eben dort blutig umgebracht werden. Dazu gibt es noch nen dicken Sheriff als comic relief. Der Film ist nicht spannend, die Protagonisten kaum sympathisch, der Humor ist nicht witzig, und vor allem sind die zahlreichen Gore-Szenen erbärmlich und mit viel zu hellem Blut getrickst. Es gibt bestimmt Leute, die den mit genug Kumpels, Bier und Sportzigaretten abfeiern, aber nicht mit mir, da bin ich raus.


Serie

Bob’s Burgers 6.01 – „Schwindende Haarpracht“


Hörspiel

Larry Brent (18) Schreckensparty bei Graf Dracula


24.10.19

Filme

DAS GEHIRN (Ed Hunt, 1988) 4/10

Seit Dr. Blake (David Gale, RE-ANIMATOR) seine TV-Sendung „Unabhängiges Denken“ im Regional-Programm ausstrahlt, steigt die Selbstmordrate im beschaulichen Meadowvale County beträchtlich. Alle Opfer litten scheinbar unter schrecklichen Halluzinationen. Jim (Tom Bresnahan) und seine Freundin Janet (Cynthia Preston) finden heraus, dass ein außerirdisches Gehirn über die TV-Signale die Gedanken der Zuschauer manipuliert…

Billiger Horror-Heuler, der sein kümmerliches Pulver tatsächlich schon in der ersten Hälfte verbraten hat. Danach gibt es kaum bis gar nichts, was einen bei Laune halten könnte, abgesehen von David Gales Kopf.

NIGHT TRAIN TO TERROR (John Carr/Phillip Marshak/Tom McGowan/Jay Schlossberg-Cohen, 1985) 6,5/10

Da eine Zugfahrt eher einschläfernd als aufregend ist, vertreiben sich Gott (Ferdy Mayne, TANZ DER VAMPIRE) und der Teufel (Tony Giorgio, DER PATE) die Zeit, in dem sie sich ein paar Fälle von Leuten erzählen, bei denen sie nicht sicher sind, wem die Seelen dort gehören. 1) Harry (John Phillip Law, GEFAHR: DIABOLIK) wacht nach einem Unfall in einem Sanatorium auf und befindet sich unter der Fuchtel von Dr. Fargo (Sharon Ratcliff), die ihn grausame Dinge tun lässt. 2) Student Glenn versucht das unfreiwiliige Porno-Starlet Gretta (Meredith Haze) aus den Fängen ihres Porno-Zuhälters zu befreien. 3) Claire (Faith Clift), Frau des atheistischen Chirurgen James Hanson, wird plötzlich von Nazi-Alpträumen geplagt…

Würde nicht die letzte Episode so sehr Nerven und Geduld strapazieren, hätten wir hier eigentlich eine runde Sache. Allerdings muss man dabei großzügig darüber hinweg sehen, dass alle Stories ziemlich strange und wirr sind. Man merkt deutlich, dass dafür Langfilme zerschnippelt worden sind. Tatsächlich würde ich mir aber auch nur einen davon in voller Länge geben, und das auch nur, weil ich bei so etwas masochistisch veranlagt bin. Für eine feucht-fröhliche Halloween-Runde ist NIGHT TRAIN TO TERROR aber bestens geeignet und lädt sogar zum fröhlichen Promi-Raten ein: u.a. Richard Moll (HARRY’S WUNDERSAMES STRAFGERICHT), Marc Lawrence (FROM DUSK TILL DAWN) und Cameron Mitchell (BLUTIGE SEIDE)…

ALIEN PREY (Norman J. Warren, 1977) 6/10

Irgendetwas unheimliches streift durch die Wälder Südenglands und fällt über arglose Menschen her. Davon bekommt das lesbische Pärchen Josephine (Sally Faulkner, VAMPYRES) und Jessica (Glory Annen, FELICITY – SÜNDIGE VERSUCHUNG) nichts mit, und so denkt man sich nichts dabei, als ein verletzter Mann (Barry Stokes, FANNY HILL) vor ihrer Tür steht, der sich etwas unbeholfen als Anders Andersson vorstellt. Sie können ja nicht ahnen, dass es sich bei ihm um einen mörderischen Außerirdischen handelt, der einem Raubtier gleich in den Wäldern auf die Jagd geht. Aber auch so bringt der Mann im Haus Unruhe in die Beziehung, was gerade der dominanten Josephine etwas sauer aufstößt…

Besser als erwartet. Norman J. Warren (SKLAVIN DES SATANS) liefert hier mehr ein ruhiges Beziehungsdrama, denn bluttriefenden SF-Horror. Die paar Gore-Szenen, die es zu sehen gibt, haben es allerdings in sich. Schön fand ich die einlullende Synthesizer-Musik, das sorgt für den 70s-SF-Touch. Ist jetzt kein Film, den ich im Regal haben müsste, aber auch keine reine Zeitverschwendung.
Könnte man sich im Double Feature mit Larraz‘ VAMPYRES geben, wo Sally Faulkner als Camperin zu sehen ist.


25.10.19

Filme

HATCHET (Adam Green, 2006) 6,5/10

Abseits von Mardi Gras gerät eine Ausflugsgruppe von Teenagern in den Sümpfen an den irren Killer Viktor Crowley. Der Film ist ein kurzweiliger Splatter-Spaß, der neben seinen over-the-top Sudeleien auch gerne witzig sein möchte. Leider zünden die meisten seiner platten Zoten nicht. Ist aber nicht schlimm, denn HATCHET hat auch jede Menge unfreiwilliger Komik, die sich gerade aus technischen Unzulänglichkeiten in Schauspiel, Bildgestaltung und Beleuchtung ergibt (bestes Beispiel: sie finden eine Taschenlampe und machen sie an; die Beleuchtung sollte wohl um die Darsteller etwas erhellt werden, allerdings beleuchtet die jetzt zugeschaltete Lampe den Raum hinter ihnen; und nein, ich glaube nicht, dass das beabsichtigt war). Robert Englund (NIGHTMARE ON ELM STREET) und Tony Todd (CANDYMAN) absolvieren Gastauftritte, Kane Hodder (JASON IM BLUTRAUSCH) gibt den missgebildeten Crowley. Außerdem zieht Mercedes McNab (BUFFY – IM BANN DER DÄMONEN) blank. Fazit: Es gibt Titten, Gore und ein bisschen was zu Lachen, kann man mal sehen.

FREITAG DER 13. (Sean Cunningham, 1980) 8,5/10

Steven Christy (Peter Brouwer) will ein altes Ferien-Camp wieder eröffnen, in dem vor 12 Jahren einige Teenager ermordet wurden. Er hat sich als Hilfe einige junge Leute wie Alice (Adrienne King) und Jack (Kevin Bacon, FOOTLOSE) eingestellt. Doch schon bald wird einer nach dem anderen grausam ermordet. Ein Killer geht um im Camp Crystal Lake…

Fraglos ein wegweisender Klassiker, der die Marschroute für die Filme der Slasher-Film-Welle der frühen 80er vorgab; mehr noch als Kollege HALLOWEEN, der 1978 die Initialzündung lieferte. Insgesamt ist er nicht so sorgsam inszeniert wie eben jener, hält sich auch nicht so sehr mit Subtext auf, sondern zelebriert genau das, was Cunningham sich augenscheinlich bei italienischen Vorbildern wie Bavas IM BLUTRAUSCH DES SATANS (1971) abgeschaut hat: effektreiche, blutige Morde. Tom Savinis Arbeit ist dabei leider nicht so gut wie bei etwa William Lustigs MANIAC aus demselben Jahr. Aber FREITAG DER 13. ist durchweg spannend, ansprechend gespielt und besitzt ein wirklich großartiges Ende, welches die Tür für die Sequels damals schon weit offen ließ. Absolut gesehen vielleicht nicht der beste Film der Reihe, aber immer noch mein liebster.


Serie

CSI – Den Tätern auf der Spur 1.05 – „Todesrausch“
Chilling Adventures of Sabrina Chapter 12 – „Die drei Könige“
Chilling Adventures of Sabrina Chapter 13 – „Die Passion der Sabrina Spellman“


26.10.19

Filme

FREITAG DER 13. – JASON LEBT (Steve Miner, 1981) 6/10

Wieder kehrt Leben ein am Crystal Lake, als junge Leute sich in einem weiteren Camp zusammenfinden, um in die Kunst des Pubertätsmonsterhütens eingeführt zu werden. Doch wo Leben sich tummelt, macht sich auch schnell der Tod breit, wie wir wissen. Und so taucht dort ein Kerl auf, der so hässlich ist, dass er sich selbst einen Sack über den Kopf stülpt, und das fröhliche Sterben kann beginnen…

Der Sack ist geil, ich muss bei jedem Auftritt kichern. Die Effekte sind auch besser als beim Vorgänger, aber irgendwie bekommt es Steve Miner (WARLOCK – SATANS SOHN) nicht hin, die Atmo heraufzubeschwören, die eben Cunninghams Film ausgemacht hat. Der war irgendwie viel ausgelassener und es hat sich auch wirklich so angefühlt, dass die in einem Feriencamp sind, dort was aufbauen wollen. Im zweiten fühlt sich das eher wie ein lahmer Aufhänger an.

PONTYPOOL (Bruce McDonald, 2008) 6/10

Der abgehalfterte Radio-Moderator Grant Mazzy (Stephen McHattie, VASALLEN DES SATANS) bestreitet wie jeden Morgen mit seinen Assistentinnen Sidney (Lisa Houle) und Laurel-Anne (Georgina Reily). Der diesjährige Valentinstag scheint bis auf den dichten Nebel keine Überraschungen parat zu haben. Doch weit gefehlt, während ihrer morgendlichen Routine erreichen sie immer wieder komische Meldungen von gewalttätigen Ausschreitungen und schließlich tumultartigen Aufläufen am örtlichen Krankenhaus…

Naja, mal was anderes. Einen Epidemie-Ausbruch aus der Perspektive lange Zeit unbeteiligter Personen, die an einem Ort quasi gefangen und auf spärliche Informationen aus der Außenwelt angewiesen sind, ist zwar nicht grundsätzlich neu, aber auf einen Zombiefilm angewendet eine schöne Abwechslung. Stephen McHattie sehe ich sowieso gerne, und er schafft es auch, die Handlung zu schultern. Der Film funktioniert auch ungefähr 70 Minuten ganz gut, bis er seinen Twist/Auflösung hervorkramt, dann wird es irgendwie wischi-waschi. Das ist dann leider wenig überzeugend.

THE BEES – OPERATION TODESSTACHEL (Alfredo Zacharias, 1978) 6,5/10

Als zwei Honigdiebe bei Dr. Millter einbrechen, setzen sie dabei ein paar Tierchen frei. Doch dabei handelt es sich nicht um harmlose Summ-summs, sondern um Super-Killerbienen. Die Bewohner eines anliegenden Dorfes brennen darauf die Farm nieder, wobei der gute Doktor stirbt. Um die Bienchen kümmert sich nun ein Kosmetik-Konzern, der sie zu Forschungszwecken in die USA schmuggelt. Doch die Bienen entkommen und mutieren. Dr. Norman (John Saxon, NIGHTMARE – TÖDLICHE TRÄUME), Millers Witwe Sandra (Angel Tompkins, DER DON IST TOT) und Dr. Hummel (John Carradine, GALLERIE DES GRAUENS) verhandeln alsbald mit den intelligenten Insekten um nichts geringeres als den Fortbestand der Menschheit – whait, what?

Holla, was für ein Film! Öko-Horror der trashigen Art. Die Story ist natürlich hanebüchen hoch zehn, die Tricks sind mies (ich möchte echt mal wissen, mit was sie die Statisten bei den Bienen-Angriffen beworfen haben), und die Dialoge lassen einen teils mit den Ohren schlackern. Das Helden-Trio sieht das alles nicht so eng und scheint eine gute Zeit gehabt zu haben. Die sind scheinen immer derart relaxed, als ob der Kampf gegen den Untergang der Menschheit entspannend ist wie ein Urlaub am Meer. Insgesamt ist das also großer Mist, macht aber durchaus Spaß.


Serien

Chilling Adventures of Sabrina Chapter 14 – „Luperkalien“
Chilling Adventures of Sabrina Chapter 15 – „Die Todeskarten ds Dr. Cerberus“
Two and a Half Men 11.09 – „Hals- und Beinbruch“
Law & Order: Special Victims Unit 13.12 – „Grenzgänger“


27.10.19

Film

PSYCHO (Alfred Hitchcock, 1960) 10/10

Was soll man noch großartig zu Hitches überlebensgroßen B-Picture sagen? Es ist immer noch ein nervenaufreibend spannender Psycho-Krimi, den ich gerne irgendwann einmal ohne Vorkenntnisse gesehen hätte. Der ist so schon umwerfend gut, kann ich immer wieder sehen. Aber dann wäre das wahrscheinlich ein unvergessliches Erlebnis gewesen.


Serien

Chilling Adventures of Sabrina Chapter 16 – „Blackwood“
Chilling Adventures of Sabrina Chapter 17 – „Die Missionare“
Chilling Adventures of Sabrina Chapter 18 – „Das Wunder von Sabrina Spellman“
Castle 2.14 – „Der dritte Mann“
South Park 23.01 – „Mexican Joker“


Dear Diary – Das Filmtagebuch

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