Dear Diary… on the watch: 14.-17.05.2021

14. Mai

Robotic Angel (Rintaro, 2001) 7/10

Detektiv Shunsaku kommt von Tokio nach Metropolis, um nach Dr. Laughton zu suchen. Der hat für den Industriellen Red Duke das Androidenmädchen Tima gebaut. Doch Dukes Ziehsohn Rock zerstört Laughtons Labor, und als Shunsaku dort ankommt, können er und sein Neffe Ken’ichi nur noch den Androiden bergen…
Ganz nett, die Zeichnungen sind imposant, mir persönlich gefällt die Art, wie hier die Figuren gezeichnet sind, so kindlich und weit einfacher als die Hintergründe, nicht so sehr. Die einfache Geschichte wird bis zum Finale flott vorangetrieben (auch wenn der Krimi-Part ja viel zu schnell abgeschlossen ist), aber die Love Story lockt halt heute keinen mehr hinterm Ofen vor und auch das Finale fand ich viel zu lange, gerade weil es ja auch so vorhersehbar war. Aber 1949 war der Manga bestimmt voll der Hammer.

15. Mai

The Retrievers (Elliott Hong, 1982) 7/10

Max Theyer (KARATE TIGER 2) stellt sich gegen geheimes Einsatzkommando, als sie zur Vertuschung Unschuldige umbringen wollen. Naiv-billige, teils sehr blutige Grindhouse-Action in den Hinterhöfen von Los Angeles.
Mehr dazu: https://thehomeofhorn.wordpress.com/2021/03/20/obscure-shit-no-50-the-retrievers-1982/

Stacey (Andy Sidaris, 1973) 7,5/10

Stacey, emanzipierte Sexbombe und Privatdetektivin, wird von ihrer Tante beauftragt, eine Entführung zu untersuchen, die sich schnell zum Mordfall ausweitet. Lustiger und sehr sleaziger Pulp-Krimi. Hingegen zu Sidaris‘ späteren Boobs’n’Bullets-Krachern hat hier die Heldin wirklich die Hosen an (und wenn sie sie auszieht, dann, weil sie es will und nicht jemand anders!)

Guns – Sex Frauen räumen auf (Andy Sidaris, 1990) 6/10

Donna (Dona Speir) und ihr Team bekommen es dieses Mal mit Waffenschmuggler Degas (Erik Estrada) zu tun. Die Ermittlungen führen sie nach Las Vegas und Moloka’i. Teil 4 von Sidaris‘ loser Reihe um schöne Ermittlerinnen mit großen Waffen, der die bewährte Mischung aus Hochglanz-Erotik und nicht spektakulärer, aber knackiger Action bietet. Neben Erik Estrada (C.H.I.P.S., NEON KILLER) bekommt man hier auch Danny Trejo zu sehen. Highlight sind zwei crossdressende Auftragskiller.

Super-Dynamo (Stephen Chung, 1982) 5/10

Die Vertrauten eines Industriellen werden der Reihe nach ermordet. Sein unnützer Sohn fällt einem Komplott zum Opfer, er wandert ein. Als er aus dem Gefängnis kommt, ist sein Vater tot, das Erbe futsch. Nun will er Rache. Billiger Taiwan-Klopper, den Joseph Lai tatsächlich nicht als Cut’n’Paste verwurstete, sondern nur umschnitt und neu vertonte. Insgesamt recht flott, kann man schauen. In einer kleinen Rolle ist Danny Lee (INVASION AUS DEM INNERN DER ERDE, THE KILLER) zu sehen.

Starship Troopers 2: Held der Förderation (Phillip Tippett, 2004) 4/10

Ein Trupp der mobilen Infantrie wird von den Bugs in einen abgelegenen Außenposten zurückgedrängt. Hier herrscht tote Hose, aber in der Arrestzelle finden sich Richard Bürgi (THE SENTINEL). Der ist ein harter Hund und hilft ihnen. Doch die Bugs haben einen neuen Weg gefunden, um die menschlichen Reihen zu unterwandern. Pay-TV-Sequel im ödem Digi-Look, dafür recht splatterig unterwegs.

16. Mai

Das Todeslied des Shaolin (Wang Yu, 1977) 7,5/10

Wang Yu stellt sich japanischen Invasoren entgegen. Die suchen nun nach einem Kämpfer, der in der Lage ist, ihn aus dem Weg zu räumen. Die Story tendiert gegen Null, dafür fährt Wang Yu wieder alles Mögliche an Waffen und Gegnern auf. Das macht schon sehr viel Spaß, auch wenn die Kämpfe nicht in der Oberliga spielen.
Mehr dazu: https://der-genrefilm-blog.geisterhaltung.de/2021/05/17/das-todeslied-des-shaolin-1977/

17. Mai

Ghost in the Shell: SAC_2045 (Netflix-Serie, 2020)

Fortsetzung von GHOST IN THE SHELL: STAND ALONE COMPLEX & 2ND GIG. Komplett animiert, etwas kurz, aber doch nicht ohne Reiz: https://thehomeofhorn.wordpress.com/2021/05/16/ghost-in-the-shell-sac_2045/

The Debt Collector 2 (Jesse V. Johnson, 2020) 5,5/10

French (Scott Adkinson) und Sue (Louis Mandylor) haben 48 Stunden, um von drei gefährlichen Leuten große Summen einzutreiben. Die Chemie zwischen Adkinson und Mandylor stimmt halt, doch der Film selbst wirkt ziemlich zusammengestoppelt. Kann man sehen, wenn man die beiden mag, ist der durchaus witzig.

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