Death Wish – Ein Filmbuch sieht rot

Wie vielleicht schon einige mitbekommen haben, ergieße ich meine Meinungen zu Filmen, Serien, Genres und Trends nicht nur in diesen Blog, sondern auch gerne mal auf anderen Webseiten (etwa Filmtoast, Badmovies, Italo-Cinema & Evil-Ed) und auch auf totem Papier, wie etwa dem Fanzine DEAD ENDS von Mike Blankenburg. Da ich ein altmodischer Sack und noch großer Fan von eben jenem toten Papier, das nicht (nur) als Klopapier benutzt wird, bin, freue ich mich daher besonders, dass ich einen Artikel zu einem Filmbuch der Autoren Dominik Starck, Florian Wurfbaum & Kevin Zindler vom Entertainment-Blog beisteuern durfte. Kevin schrieb mich im letzten Spätsommer relativ überraschend an, ob ich nicht Lust hätte, das Vorwort zu ihrem geplanten Buch über die DEATH WISH-Reihe zu schreiben. Da habe ich selbstredend sofort zugesagt. Das Vorwort kam jetzt letztlich von Clemens „Playzocker“ Eisenberger, aber mein Beitrag „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ (die Betitelung kam ehrlich gesagt nicht von mir) ist natürlich auch im fertigen Buch gelandet. Neben den genannten Herren haben auch Matthias Bogner, Kristijan „Skrobocop“ Skrobo, Peter Osteried, Markus Köhler und Christoph N. Kellerbach am Buch mitgeschrieben. Inhaltlich setzt es sich nicht nur mit den fünf DEATH WISH-Filmen und deren Star Charles Bronson auseinander, sondern auch mit Co-Stars, Cannon-Films, Nachahmer & Wegbegleiter der Reihe und schlussendlich auch dem Remake von Eli Roth, in dem Bruce Willis den Rächer wider Willen gab. Also alles in allem sehr viel interessantes und erheiterndes rund um das Thema DEATH WISH, Vigilantismus und Revenge-Action. Ich selbst bin leider noch nicht ganz durch damit, aber ich kann jetzt schon sagen, dass ich es auch aus der neutralen Ecke betrachtet durchaus weiterempfehlen kann. Wer sich für Bronson, Cannon und Selbstjustiz interessiert, ist hier gewiss an der richtigen Adresse. Das Buch erschien im eigens dafür gegründeten WUZI Verlag und kann bei Amazon geordert werden.

 

Und da ich gerade mal dabei bin, Empfehlungen auszusprechen: Matthias Bogner, Kevin Zindler un Christoph N. Kellerbach haben sich just mit ihrem Horror-Magazin ART OF HORROR selbstständig gemacht. Nach dem Aus für das langjährige X-RATED MAGAZINE versucht man so in Eigenregie die entstandene Lücke zu füllen, um den deutschen Horror-Fan Klassiker und Neuheiten auf 54 gut gefüllten Seiten zu präsentieren. Der Name ART OF HORROR geht dabei auch auf die X-RATED zurück, die unter diesen Namen vor urlanger Zeit als kleines Fanzine begann. Zu beziehen ist die erste Ausgabe im Shop von Subversiv Media.

3 Kommentare zu „Death Wish – Ein Filmbuch sieht rot

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  1. Coole Sache. Ich habe zwar absolut keine Verbindung zu den Filmen (glaube, den ersten hab ich irgendwann mal gesehen – vermutlich geschnitten), aber schmeiße mir das Buch zumindest mal auf die Liste. Hin und wieder überkommt es mich und ich besorge mir das ein oder andere Filmbuch, da könnte das natürlich auch infrage kommen.

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    1. Unbedingt mal die Filme nachholen, Bronson ist cool as ice, DER RÄCHER VON NEW YORK und DAS WEISSE IM AUGE sind schon comichafte Actioner, in ersteren erklärt er kurzerhand den Gangs im New Yorker Slum den Krieg, in letzteren lässt er sich zu einer Serie von Rache-Morden manipulieren. Die lechzen beide nach einer Besprechung von Dir! 😉

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      1. Vielleicht mache ich mal ein Double Feature draus. Gerade mal nachgeschaut. Leider gibts wohl keine brauchbare Komplettbox. Aber die Fifty Shades 3 Movie Collection wird mir groß empfohlen. Wenn man noch einen Beweis brauchte, dass einfach alles verkehrt läuft heutzutage …

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