Dear Diary… on the watch: Kalenderwoche 28 / 2019

Na, da bin ich doch gut dabei, ein wenig aufzuholen. Da ich ab jetzt Donnerstags wieder bei „Die besten 5“ mitmache, sollten die Einträge ins Filmtagabuch am besten zwischen Montag und Mittwoch hier erscheinen. Dann kommt auch wieder ein wenig mehr Regelmäßigkeit in den Blog. Als nächstes dürft ihr euch zum Wochenende auf eine neue Rubrik freuen, die ich einrichten werde und so etwas wie meine Lese-Ecke darstellen wird. Ach ja, und ich hab auch mal wieder was für badmovies.de geschrieben: Tammy & the Teenage T-Rex


KW28 (16 Filme, 29 Serienfolgen)


08.07.19

Filme

SOME GIRLS DO (Ralph Thomas, 1969) 6/10

Versicherungsagent (mit Betonung auf dem letzten Wortteil) Bulldog Drummond (Richard Johnson) investigiert in einer Reihe von Morden an den Entwicklern eines hochmodernen Militär-Flugzeugs. Dahinter steckt das attraktive Gespann aus Helga (Daliah Lavi) und Pandora (Beba Loncar). Mit seiner Assistentin Flicky (Sidney Rome) kommen sie dem Hintermann Carl Peterson (James Villiers) auf die Spur, einem größenwahnsinnigen Millionär und Erfinder…

Kann man gucken, ist aber nicht ansatzweise so unterhaltsam wie der Vorgänger. Es gibt einen Haufen hübscher Frauen in Bikinis zu bestaunen, doch die etwas magere Ausstattung und ein Drehbuch, dessen Gags kaum zünden, schmälern das Vergnügen erheblich.

DIE BLAUE DAHLIE (George Marshall, 1946) 8/10

Als Johnny Morrison (Alan Ladd) aus dem Krieg wieder nach Los Angeles kommt, muss er feststellen, dass seine Frau Helen (Doris Dowling) eine Affäre mit Nachtclub-Besitzer Eddie Harwood (Howard da Silva) unterhält. Am Abend gesteht die betrunkene Helen ihm dann noch, dass sie die Schuld am Tod ihres gemeinsamen Sohnes trägt, worauf Johnny sie verlässt. Am nächsten Tag wird Helen tot aufgefunden und Johnnie des Mordes verdächtigt. Zusammen mit seinen Kameraden Buzz (William Bendix) und George (Hugh Beaumont) sucht er ihren Mörder. Unvermittelte Hilfe erhält er von der geheimnisvollen Blondine Joyce (Veronica Lake). Sie ist die Ex-Frau von Eddie Harwood…

Lake und Ladd passten wirklich gut zusammen, und auch hier ist es schon einfach schön, dabei zuzusehen, wie sie sich vom ersten Augenblick voneinander angezogen fühlen, immer wieder umeinander kreisen und sich langsam annähern. Das allzu typische Whodunnit-Ende ist leider ziemlich konventionell, und man fühlt sich etwas betrogen, wenn danach anscheinend alle wieder zur Tagesordnung übergehen.


Serien

Space Cops: Tatort Demeter City Episode 4 – „Perfekt getarnt“

Space Cops: Tatort Demeter City Episode 5 – „Die Schlange“

The Orville 02.04 – „Vertraue dem Feind“


09.07.19

Film

IM ZEICHEN DES ROTEN SKORPION (Ramón Comas, 1967) 7/10

Die Geheimagenten Paul Riviere (Adrian Hoven) und Bruno Nussak (Barth Warren) jagen rund um den Globus einigen Parfüm-Fläschchen hinterher, die ein gewisser Wong kurz vor seinem Tod an verschiedene Bekannte verschickte. In einer davon soll sich eine geistige Atombombe, ein Serum, dass einen Geister-Tausch ermöglicht, erfinden. Doch auch der fiese Dr. Kung (George Wang) ist hinter dem Mittel her…

Schöner Trash mit abstruser Handlung und passend flapsiger Synchro.


Serie

Futurama 2.11 – „Die Wahl zur Miss Universum“

CSI: Den Tätern auf der Spur 11.14 – „Asche ins Haupt“

CSI: Den Tätern auf der Spur 11.15 – „Der Verlust von Leben und Moral“


10.07.19

Filme

HÖLLE VOR DEM TOD (Alfio Caltabiano, 1968) 7,5/10

Nach dem Mord an seiner Schwester kehrt der eigentlich geläuterte Safeknacker Northon (Ljuba Tadic) in seine kanadische Heimat zurück. Auf der Suche nach ihrem Mörder gerät er an den Gangster Five Cents (Alfio Caltabiano) und seinen Bruder „Maschinengewehr“. Er soll ihnen bei der Bergung von Mafia-Gold helfen, dass in einem Safe auf hoher See verborgen ist. Doch sie sind nicht die einzigen, die hinter dem Gold her sind und sich der Dienste Northons versichern wollen…

An den Film Noir gemahnender Gangsterfilm. Düster, brutal und voller Wendungen.

CONTAMINATOR (Bruno Mattei, 1989) 6,5/10

Als einige Ingenieure im verseuchten Venedig unter ungeklärten Umständen getötet werden, schickt man die Megaforce unter Cpt Bond in die unterirdischen Labore der Tubular Corporation. Hier vermutet man des Wurzels Übel. Und tatsächlich sehen sich Bond und seine Männer hier mit mörderischen Mutanten konfrontiert. Und auch der Tubular-Mitarbeiter Samuel Fuller treibt ein doppeltes Spiel…

Mattei & Fragasso rippen Camerons Hits ALIENS – DIE RÜCKKEHR und TERMINATOR. Macht gerüttelt Spaß.


Serie

Futurama 2.12 – „Wie ein wilder Bender“

Futurama 2.13 – „Hochzeitstag auf Cyclopia“

American Dad 9.02 – „Mördersicher Urlaub“

American Dad 9.03 – „Freunde fürs Leben“

CSI: Den Tätern auf der Spur 11.16 – „Das Cabinet des Dr. Arden“

CSI: Den Tätern auf der Spur 11.17 – „Verdecktes Spiel“

CSI: Den Tätern auf der Spur 11.18 – „Leichen-Quartett“


11.07.19

Film

MISTER ZEHN PROZENT – MIEZEN UND MONETEN (Guido Zurli, 1968) 5,5/10

Mister Zehn Prozent (George Martin) nimmt mit seinem Helfer (Klaus Kinski) Gangster aus; er überlässt die Beute der Polizei, allerdings abzüglich seines Anteils von zehn Prozent. Damit macht der anonyme Räubersräuber sich auch bei der Polizei, besonders bei Inspektor Bennet (Paolo Carlini), keine Freunde. Sein neuestes Ziel sind die heißen Diamanten, die der kriminelle Millionär Thamistokles Niorkos (Andrea Aureli) in seinem Safe versteckt hält. Doch auf die haben es auch andere finstere Gestalten abgesehen…

Weder besonders spannend, noch großartig lustig plätschert der Film, der nach einer Story aus der Neuen Revue, lange vor sich hin. Erst in der zweiten Hälfte nimmt die Sache Fahrt auf.


Serien

American Dad 9.04 – „Familienbande“

American Dad 9.05 – „Jahrmarkt der Eitelkeiten“

CSI: Den Tätern auf der Spur 11.19 – „Katzenjammer“

CSI: Den Tätern auf der Spur 11.20 – „Nate“

CSI: Den Tätern auf der Spur 11.21 – „Gloria“

CSI: Den Tätern auf der Spur 11.22 – „Ray“

Nach der elften Staffel war es das dann auch schon wieder für Lawrence Fishburne als Ray Langston. Den Story-Arc um Nate Haskell finde ich dabei noch nicht einmal besonders gelungen. Ansonsten ist die Staffel solide und wuchert mit einigen Gast-Stars, z.B. Elliott Gould als Casino-Besitzer oder Carrott Top, der sich natürlich selbst spielt.


12.07.19

Filme

BRANDED TO KILL (Seijun Suzuki, 1967) 8,5/10

Auftragskiller Hanada (Jo Shishido) gehört zu den besten seines Faches, hat es bis auf den dritten Rang der tödlichsten Gangster gebracht. Doch als er einen heiklen Job von der schönen Misako (Mari Annu) annimmt, versagt er unglücklich. Ein Fehler, der ihn auf die Abschussliste seiner Organisation bringt. Seine Frau (Mariko Ogawa) verrät ihn und er wird fortan vom besten der Killer, der Nr. 1 (Koji Nambara) gejagt…

Was für ein geiler Scheiß! Wo warst Du bloß mein Leben lang? Suzukis im stilvollen s/w gefilmte Killerballade strotzt nur so vor tollen inhaltlichen und vor allem optischen Einfällen, weswegen der groteske Thriller oftmals ins Surreale abdriftet.

HARD POWDER (Hans Petter Molland, 2019) 5,5/10

Der junge Kyle Koxman (Micheal Richardson) stirbt im frostigen Ferienort Kehoe vorgeblich an einer Überdosis Heroin, für seine Eltern bricht eine Welt zusammen. Doch hingegen zu seiner Mutter Grace (Laura Dern), die jetzt glaubt, dass sie ihn gar nicht richtig gekannt hätten, kann sich Vater Nels (Liam Neeson) nicht mit diesem Gedanken abfinden. Als er gerade im Begriff ist, Selbstmord zu begehen, taucht ein Kumpel von Kyle auf und gesteht, dass die beiden ein Drogenkartell um 1 kg Stoff gebracht haben. Nel ist nun entschlossen, alle, die am Tod seines Sohnes beteiligt waren, zur Rechenschaft zu ziehen. Hilfe erhält er dabei von seinem älteren Bruder Brock (William Forsythe), dessen Nachforschungen ihn auf den Gangster Trevor Calcote (Tom Bateman), genannt Viking, bringen. Nel dezimiert den Kreis um Viking und zieht auf seinem Rachefeldzug eine blutige Schneise durch den beschaulichen Ort…

Ich werde mir beizeiten mal das skandinavische Original reinzerren, von dem ich denke, dass es gewiss besser als das Remake munden wird. Denn von dem dort gerühmten lakonischen Humor ist in der US-Version nicht mehr viel übrig geblieben. Dabei springt der Film anfangs zwischen gleich drei Handlungssträngen hin und her, und zwischendurch bringt Nel beiläufig immer mal jemanden um. Mit der Zeit gesellen sich dann tatsächlich noch ein paar Neben(kriegs)schauplätze mehr dazu, die recht geschickt verknüpft sind. Dadurch entwickelt sich eine eigenwillige Dynamik und bringt Schwung in das Geschehen. Liam Neeson ist als unterkühlter Rächer ja eh eine Bank, auch wenn er dieser Figur, die er in der ein oder anderen Ausführung in den letzten Jahren gut ein halbes Dutzend Mal verkörpert hat, nichts wesentlich Neues hinzu. Man kann (die doch etwas lang ausgefallenen) zwei Stunden wesentlich schlechter verbringen, aber vom Hocker gehauen hat mich das nicht.

PUPPET MASTER: AXIS OF EVIL (David DeCoteau, 2010) 3,5/10

Recycling-King Charles Band spinnt aus seinem tollem Prolog des ersten PUPPET MASTER (1989) den Beginn eines neuen Story-Arcs um Killerpuppen und Nazispione, der im zweiten Weltkrieg spielt. Leider ist die ganze Chose übelst langweilig, da es arg an Puppen-Action und Atmosphäre mangelt.


Serien

American Dad 9.06 – „Hayleysitter“

American Dad 9.07 – „Die wahre Geschichte von Baby Franny“

CSI: Den Tätern auf der Spur 12.01 – „Neue Zeiten“

CSI: Den Tätern auf der Spur 12.02 – „Zu viele Geständnisse verderben den Mord“


13.07.19

Filme

NARBENGESICHT (Mark Stevens, 1954) 7,5/10

Der ehemalige Gangster Tino Morelli (Douglas Kennedy) ist mit seiner Tochter Marie in ein kleines Kaff in Alaska abgetaucht. Der Grund heißt Vic Barron (Mark Stevens), ist ein gewalttätiger Ex-Cop mit einer großen Narbe im Gesicht, der gerade aus dem Knast gekommen ist. Er hat für den Mord an seiner Familie gesessen, den er nicht begangen hat. Sein einziges Ziel ist Rache, Rache an Tino Morelli. Dessen alte Freunde setzen alles daran, Barron im Zaum zu halten. Doch schließlich führt ihn ein Hinweis von Lily (Joan Vohs), der Freunding vom Killer Roxey Davis (Skip Homeier), nach Ketchikan, eben jenem kleinen Kaff in Alaska. Aber die Dinge gestalten sich anders, als Vic das erwartet hätte. Und auch Roxey ist auf dem Weg nach Norden…

Düsterer Rachekrimi. Das helle Alaska im Sommer kontrastiert gut die trostlose Handlung.

GEFÄHRLICHE BRANDUNG (Kathryn Biglow, 1991) 6/10

Der junge FBI-Agent Utah (Keanu Reeves) taucht undercover in die Surfer-Szene ein, um einer Bande von Bankräubern auf die Schliche zu kommen. Durch seine Surf-Lehrerin Tyler (Lori Petty) gerät er an den Adrenalijunkie Bodhi (Patrick Swayze) und seine Truppe. Er nutzt sie als Eintrittskarte in das Milieu, erkennt aber erst spät, dass genaus sie es sind, die er sucht…

Mit dem werde ich irgendwie nicht warm. Der Film ist einer der letzten Ausläufer des typischen 80er-Jahre-Actionkinos, zelebriert eigentlich jedes Klischee. Dazu ist er toll gefilmt, bietet einige nervenaufreibende Action-Szenen und reichlich Extremsport. Aber irgendwie geht mir das Duell der beiden Geistesgestörten, Swayze und Reeves, schräg am Arsch vorbei. Genau ab dem Zeitpunkt, in dem Reeves‘ Tarnung aufgeflogen ist, reißt mich der Film nicht mehr mit. Die anhängende zweite Hälfte ist zwar immer noch ganz nett (der Banküberfall ist toll!), aber irgendwie wartete ich da nur noch auf das Ende.

UPGRADE (Leigh Wannell, 2018) 6,5/10

In nicht allzu ferner Zukunft: In einer automatisierten Welt ist der Automechaniker Grey Trace (Logan Marshall-Green) ein Fossil. Eines Abends hat er mit seiner Frau einen Unfall in einer üblen Gegend. Eine Bande Krimineller erschießen sie und verletzen ihn so schwer, dass er querschnittsgelähmt im Rollstuhl landet. Ein Kunde von ihm implantiert Grey einen Chip, der nicht nur seine Nervenbahnen reaktiviert. Nein, das Modul Stem spricht mit Grey und kann, dank schneller Rechenleistung, übermenschliche Reaktionen aus seinem Körper herauskitzeln. So gerüstet begibt er sich auf einen Rachefeldzug gegen die Mörder seiner Frau und kommt einer Verschwörung auf die Spur…

Okay, ich bin ja relativ unbelastet an den Film rangegangen, da ich nur den Trailer gesehen und einige (kurze) Meinungsäußerungen darüber gelesen hatte. Im Großen und Ganzen ist UPGRADE tatsächlich so gewesen, wie ich ihn mir auch vorgestellt hatte. Die entworfene Cyberpunk-Welt war ansprechend (nur schade, dass man nicht mehr davon zu sehen bekommt), Thema und Message sind von Anfang an klar, denn Subtilität ist die Sache des Films nicht. Die Action ist wohl dosiert über den Film verteilt, die Gewaltspitzen sind eher unaufdringlich, vor allem da auch nicht immer drauf gehalten wird. Die Charaktere sind leider ihrer Funktion nach sehr stereotyp entworfen und auch die Story entwickelt sich so, wie ich mir es erwartet hatte. Das heißt leider auch, dass größere Überraschungen ausblieben und die ganze Chose eher spannungsarm an Greys Schnitzeljagd nach der Wahrheit entlang humpelte. Ne, den „tollen Twist“ habe ich kilometerweit voraus gerochen (kommt bitte, wie hätte sich das denn sonst entwickeln sollen?), da hat auch das Ende nichts dran geändert (es war eine 50:50-Chance, ob es jetzt gut oder schlecht ausgeht). Kann man mal sehen, überzeugt aber nur im Design, nicht in Figurenzeichnung und Storytelling.

Der Film hätte von Stil, Aufwand und Qualität eigentlich wunderbar ins Netflix-Portfolio gepasst. Es wundert mich, dass die ihn sich nicht geschnappt haben…

SPEZIALKOMMANDO FEUERVOGEL (Bruce Le, 1980) 6/10

Wong Lung (Bruce Le) und Richard Canon (Richard Harrison) werden als dynamisches Duo ausgeschickt, um eine Geheimformel wiederzubeschaffen…

Unterhält der Film anfangs durch eine hohe Bullshit-Rate ziemlich gut, ergeht er sich immer mehr in einer Aneinanderreihung eher mittelmäßiger Fights. Natürlich kickt Bruce Le dabei am meisten Ass, während sich Harrison mit größtenteils halb- bis ganz nackten Frauen umgibt. Brad Harris und Bolo Yeung schauen auch mal vorbei und kämpfen sogar gegeneinander. Kein Jackpot, aber unterhaltsam genug, um ihn nicht von der Bettkante zu stoßen.


Serien

Andromeda 3.20 – „Der Patriarch“

CSI: Den Tätern auf der Spur 12.03 – „Zartbitter“

CSI: Den Tätern auf der Spur 12.04 – „Der Prinz und das Zimmermädchen“


14.07.19

Filme

THE BIRD PEOPLE IN CHINA (Takashi Miike, 1998) 8/10

Da sein Boss an einem Leistenbruch laboriert, wird der japanische Geschäftsmann Wada (Masahiro Motoki) nach China geschickt, um eine Jade-Mine zu begutachten. Auf dem Weg in die entlegene Provinz trifft er auf den Yakuza Ujiie (Renji Ishibashi), der ihn damit konfrontiert, dass die Firma seiner Organisation noch Geld schuldet. Von ihm würde nun erwartet, dass er die Schulden begleicht, entweder in Bargeld oder einem Stein von gleichem Wert. Der Zielort, ein kleines Dorf im Sperrgebiet, liegt komplett von der Außenwelt abgeschnitten, und die Menschen dort glauben an eine alte Legende von fliegenden Menschen…

Wohl einer von Miikes schönsten Filmen, voll von betörender Landschaftsfotografie schickt er einen Geschäftsmann und einen Gangster auf die Suche nach einem Sinn in ihren Leben und entspinnt nebenher eine Diskussion um die Beziehung der Tradition zur Moderne.

SPIDER-MAN: FAR FROM HOME (2019) 8/10

Peter Parker (Tom Holland) möchte nach seiner 5-jährigen Abwesenheit nur ein normales Leben als Teenager führen, mit seiner Klasse durch Europa reisen und endlich MJ (Zendaya) näherkommen. Doch Nick Fury (Samuel L. Jackson) braucht Spider-Man, damit der den aus einem Parallel-Universum stammenden Mysterio (Jake Gyllenhaal) bei einem Kampf gegen ein paar interdimensionale Monster, Elementals genannt, zu helfen…

Das Ding ist eine große Tüte voll Spaß mit etlichen Anspielungen gespickt. Auch die Auswirkungen der Ereignisse aus AVENGERS: ENDGAME wurden gut (und lustig) verarbeitet. Was uns besonders gefallen hat, ist, dass die Trailer im Vorfeld nicht viel gespoilert haben und die in der Mitte des Films platzierte Wendung, von der man zwar wusste, dass sie kommt, und wer der eigentliche Antagonist sein würde, aber wie das umgesetzt wurde und was wirklich dahinter steckte, war überraschend (auch wenn der Kniff innerhalb des MCU schon einmal angewandt wurde). Dazu gestaltete sich die Action als halbwegs übersichtlich, Einstellungen wurden auch gerne mal ein paar Sekunden beibehalten, was dem 3D-Erlebnis sehr zuträglich war (es gab auch viele witzige Ideen mit subjektiven Kamera-Einstellungen). Einzig das Teen-Drama konnte nicht vollends überzeugen, was aber durch den lockeren Comedy-Anteil nicht sehr störte. Erstaunlicherweise war das einer der besten Marvel-Filme.

MONSTRUM (Heo Jong-ho, 2018) 5/10

Korea während der Joseon-Dynastie: In den Bergen bricht die Pest aus. Die königlichen Truppen suchen es einzudämmen, in dem sie alle Bewohner eines Dorfes töten. Einige Jahre später scheint die Seuche bezwungen, doch es machen Gerüchte um ein Monster die Runde. Es werden unweit des Gebiets werden grausig zugerichtete Leichen gefunden. König Jungjong schickt den Soldaten Hur (Choi Woo-shik) aus, der mit seinen Männern und der jungen Bogenschützin Yun-kyum (Kim Myung-min) nach dem Rechten sehen soll. Sie laufen in den Bergen in einen Hinterhalt des Ministers Sim Woon (Lee Kyeong-yeong), der den König stürzen will. Hur und Yun-kyum werden gefangen genommen, doch plötzlich werden Woons Männer tatsächlich von einem riesigen Ungetüm angegriffen…

Actionreiches Historien-Abenteuer. Grundsätzlich ist der Film zweigeteilt; die erste Hälfte behandelt den Pest-Ausbruch und politische Ränkespiele, bis dann zur Mitte des Films plötzlich das Monster auftaucht, dem dann die ganze Aufmerksamkeit zukommt. Das Vieh ist gut bis mäßig animiert, das kommt immer darauf an, ob es viel in Bewegung ist und wie es belichtet wird. Die Action ist zuweilen etwas unübersichtlich, aber okay. Die Figuren sind nicht sehr deep, und manches Mal verhalten sie sich doch ein wenig doof, aber da ist nichts zum Haare raufen.


Serien

Space Cops: Tatort Demeter City Episode 6 – „Alarmstufe Rot“

CSI: Den Tätern auf der Spur 12.05 – „Im Sog der Gewalt“

CSI: Den Tätern auf der Spur 12.06 – „Fürstin der Schmerzen“


Dear Diary – Das Filmtagebuch

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