Dear Diary… on the watch: Kalenderwoche 08/2019

Okay, dieses Mal schon ein wenig näher am Wochenanfang. Wer sagt’s denn? Zwischenzeitlich keimte in mir mal wieder die Frage, ob der zeitliche Aufwand es überhaupt wert ist. Und tatsächlich ist er es für das Tagebuch selbst wohl nicht, aber man hat halt solche und solche Beiträge auf dem Blog, und wenn ich sehe, wie sich meine Rezension zur EUROCRIME BOX zu einem regelrechten Dauerbrenner entwickelt, dann nehme ich mir auch gerne die Zeit für solch Nebensächlichkeiten wie das Filmtagebuch.


KW08 (15 Filme, 10 Serienfolgen)


25.02.19

Filme

DIE ENGEL VON ST. PAULI (Jürgen Roland, 1969) 7,5/10

Auf St. Pauli streiten Bordellbesitzer Jule Nickels (Horst Frank) und sein Konkurrent, der Österreicher Holleck (Herbert Fux), um das lukrative Revier. Da wird eine Dirne aus Jules Stall brutal ermordet, und die beiden Gangsterbosse verbünden sich, um der Polente unter die Arme zu greifen. Der Mörder ist der drogensüchtige Herbert (Werner Pochath), der Hilfe bei Spitzel Blinky sucht. Doch die Schlinge um seinen Hals zieht sich immer weiter zu…

Jürgen Rolands Milieu-Krimi zeichnet ein genauso stimmiges wie auch stimmungsvolles Bild der Hamburger Reeperbahn. Horst Frank gibt hierbei die Kiezgröße Jule sehr überzeugend, aber auch der Rest des Ensembles um Herbert Fux, Werner Pochath oder Rainer Basedow steht dem in nichts nach. Natürlich watet man hier teils tief in Klischees und auch der Sprech der späten 60er mutet heute etwas überzogen an, aber der Film funktioniert, weil das Flair gut rüberkommt und die Handlung immer flott vorangetrieben wird.

A BLACK VEIL FOR LISA (Massimo Dellamano, 1969) 5,5/10

Inspektor Franz Bulon (John Mills) vom Hamburger Drogendezernat hat seine Frau Lisa (Luciana Paluzzi) pikanterweise während groß angelegter Ermittlungen gegen das Drogen-Milieu kennengelernt. Doch mit der sinnlichen, jungen Frau scheint er sich übernommen zu haben, denn seine Eifersucht beeinträchtigt mittlerweile seine Arbeit, was seinem Vorgesetzten sauer aufstößt. Als er einen Mörder, der in der Szene umgeht, dingfest machen kann, spannt er ihn ein, Lisa, die ihn in den Wahnsinn und Ruin zu treiben droht, aus dem Weg zu räumen…

Ouh, gegen den nimmt sich ein Film wie „Das Antlitz des Todes“ geradezu atemlos aus. Vom Pacing seiner späteren Filme ist hier noch nichts zu verspüren, es ist fast so, als ob Dallamano hier die Geschichte der Langsamkeit erzählen wollte. Zuerst macht das nichts, denn die drei Handlungsstränge (Inspektor, Lisa, Killer) laufen noch nebenher, da ist es noch interessant zu sehen, wohin das wohl noch führen könnte. Die zweite Hälfte ist dann so unspektakulär und vorhersehbar, wie es sich eben aus dem rein Grundsätzlichem ergibt. Dallamano verzichtet nämlich darauf, den Milieu-Krimi weiterhin einzuflechten, auch eine mehrschichtige Intrige wird nicht angestrengt. Und das Ende ist dann tatsächlich antiklimatisch, da der Film zumindest noch die Möglichkeit offen hielt, dass da mehr hinter steckt. Pustekuchen.

JIGSAW (The Spierig Brothers, 2017) 5/10

Serien

The Umbrella Academy Episode 9 – Veränderungen

The Umbrella Academy Episode 10 – Die weiße Geige

Nach einer Comic-Reihe aus dem Hause Dark Horse. Zum Tod ihres Ziehvaters Sir Reginald Hargreaves finden sich alle seine mit verschiedenen übermenschlichen Fähigkeiten ausgestatteten Ziehkinder, die es inzwischen in alle Winde verstreut hatte, geeint nur durch den Hass auf ihn, in sein Stadthaus zurück. Zusammen will man den Umständen seines Todes auf den Grund gehen. Nur Vanya, die keinerlei Superkräfte besitzt, gerät dabei ins Abseits.

Hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Die Serie erinnert ein wenig an Wes Andersons THE ROYAL TENENBAUMS, nur mit Superhelden. Allerdings geht die Serie leider spätestens zum Finale dann doch reichlich konventionelle Wege, was dem Vergnügen aber keinem Abbruch tut. Empfehlenswert.


26.02.19

Film

PROTÉGÉ (Derek Yee, 2007) 7,5/10

Nick (Daniel Wu) ist ein Undercover-Cop und hat sich bis in den engsten Kreis des Drogenhändlers Li Quin (Andy Lau) hochgearbeitet. Er pflegt zu dem charismatischen Geschäftsmann ein freundschaftliches Verhältnis. Der nierenkranke Quin denkt sogar daran, ihn zu seinem Nachfolger zu machen. Nicks Arbeit hat ihn seine Beziehung gekostet, und er beginnt eine Affäre mit der drogensüchtigen Prostituierten Fan (Jingchu Zhang), die mit ihrer kleinen Tochter neben ihm wohnt. Als ein ehrgeiziger Drogenermittler seine Tarnung ignoriert und das Drogenlabor stürmen lässt, beginnt Nicks Fassade zu bröckeln…

Der war gut, keine Frage. Schade ist, dass Yee im Endeffekt der Spagat zwischen Cop-Drama und Thriller nicht wirklich gut gelingt, da er überwiegend darauf verzichtet, beides vollends auszuformulieren. Man muss hier schon viel zwischen den Zeilen lesen, was ja auch reizvoll ist, doch als Gesamtbild ergibt sich ein Zwiespalt zwischen Intention/Aussage der Geschichte und der Inszenierung als Unterhaltungsfilm, den Yee sich schlicht weigert aufzulösen, was dann schon etwas unbefriedigend ist, zumal die grundlegende Message ziemlich simpel daherkommt.


Serien

Vorsicht, Hochspannung! Episode 3 – Der Blutraub

Berühmte Tennisspielerin erwacht nach einem Unfall in einer Privatklinik. Dort wird sie ruhig gestellt und isoliert. Doch schon bald findet sie heraus, dass sie mit ihrer seltenen Blutgruppe als unfreiwillige Spenderin für einen alten Millionär herhalten soll. Im Rahmen der TV-Reihe recht annehmbar und halbwegs spannend.

Rick & Morty 01.10 – „Ein Rick kommt selten allein“

Robot Chicken 01.13


27.02.19

Filme

DIE BESTIE MIT DEM FEURIGEN ATEM (Riccardo Freda, 1971) 5,5/10

Im Kofferraum des Diplomaten Sobiesky (Anton Diffring) wird ein abgetrennter Kopf gefunden. Der Dubliner Detective Norton (Luigi Pistilli) muss bei seinen Ermittlungen mit seiner Frau Helen (Dagmar Lassander) vorlieb nehmen, da ihr Mann sie vorschiebt, um zu behaupten, er sei verreist. Erster Verdächtiger ist dabei ihre missratener Sohn Marc (Werner Pochath), der sich mit Erpressung ein paar Talers dazu verdient…

Wenn es kein Gothic weit und breit gibt, scheint Freda immer ein wenig wie ein fish out of water. So ist auch dieser krude Krimi weniger durch seine Inszenierungskünste unterhaltsam, sondern hängt hier komplett an seinem Cast, allen voran Luigi Pistilli und Dagmar Lassander. Überdies würzte Freda seinen Giallo mit einigen heftigen, aber leicht zu durchschauenden Gore-Effekten.


28.02.19

Filme

THE HOWLING (Joe Dante, 1981) 8/10

Die Reporterin Karen White (Dee Wallace) macht im Hinterzimmer eines Sexshops die Bekanntschaft mit einem Serienmörder, der im letzten Moment von einem Polizisten erschossen wird. Danach leidet sie unter Alpträumen, die sie auch im Alltag heimsuchen und geradezu erstarren lassen. Psychiater Dr. Wagner (Patrick Macnee) verschreibt ihr eine Luftveränderung, und so fährt sie mit Mann Bill (Christopher Stone) zu einer abgelegenen Kommune, um auf andere Gedanken zu kommen. Die Wälder der Umgebung scheinen von Wölfen bevölkert, deren Heulen sie kaum schlafen lassen. Und Bill scheint sich merklich zu verändern. Karen dämmert es langsam, das irgendetwas mit diesem Ort und dieser Gemeinschaft nicht koscher ist…

Joe Dante würzte seinen Werwolf-Schocker, der sich 1981 mit Landis‘ schwarzhumorigen AMERICAN WEREWOLF messen musste, mit einigen satirischen Spitzen und spritzigen Dialogen. Bei den Werwolf-Szenen hat Bottin ganze Arbeit geleistet, das sieht richtig schön eklig aus, vor allem der abgeschlagene Arm. Die Dialoge und die satirischen Spitzen, die Dante setzt, sind immer noch verdammt amüsant. Der Film selbst braucht zwar ein bisschen, um in die Gänge zu kommen, aber dann geht’s ja auch rund. Immer noch toll.


01.03.19

Filme

REMBRANDT 7 ANTWORTET NICHT (Giancarlo Romitelli, 1966) 5/10

Top-Agent Mark Donen (Lang Jeffries) wird beauftragt, einen deutschen Wissenschaftler samt seiner Erfindung, einer Strahlenwaffe, ausfindig zu machen…

Eher durchschnittlicher Eurospy, der sich weder in Besetzung noch Ausführung wirklich aufregend gestaltet.


02.03.19

Filme

MORD UND TOTSCHLAG (Volker Schlöndorff, 1967) 6/10

Als Ex-Freund Hans versucht, sie zum Beischlaf zu nötigen, erschießt Marie (Anita Pallenberg) ihn, aber eher aus Versehen. Doch nun ist die Frage, wohin mit der Leiche? Am Bahnhof versucht sie, einen Ausländer für eine verschwiegene Entsorgung zu engagieren, doch es findet sich niemand dafür. Niedergeschlagen begibt sie sich in die Kneipe. Dort begegnet sie dem sympathischen Günther (Hans Peter Hallwachs), dem sie sich anvertraut. Nach anfänglichem Zögern willigt er ein, ihr für 500 Mark zu helfen. Da es noch früh ist und sie erst nach der Abenddämmerung ans Werk gehen wollen, vertrödeln sie den Tag im Bett. Am Nachmittag macht sich Marie auf, einen Wagen zu organisieren, und Günther schlägt vor, seinen Kumpel Fritz (Manfred Fischbeck) als Helfer mit ins Boot zu holen…

Führt man sich vor Augen, dass Schlöndorffs Film seinerzeit als rebellisch und nonkonform galt, bekommt man eine Vorstellung davon, wie spießig die BRD anno 1967 noch war. Der Film selbst ist eher als Zeitdokument interessant, er ist weder besonders spannend, noch in irgendeiner Weise spektakulär. Aber genau das ist von Schlöndorff auch beabsichtigt gewesen. Dennoch geben Stones-Groupie Anita Pallenberg und Hans Peter Hallwachs ein gutes Duo ab. Die Musik von Brian Jones hingegen plätschert dazu eher nebensächlich vor sich her.

DARK PRINCE – THE TRUE STORY OF DRACULA (Joe Chappelle, 2000) 4,5/10

Fürst Vlad Dracul (Rudolf Martin), der in türkischer Gefangenschaft zum Mann gereift ist, kehrt mit den Gedanken an Rache und dem Willen, die Türken aus seiner Heimat zu vertreiben, nach Rumänien zurück. Hilfe erhält er vom König der Ungarn (Roger Daltrey). Mit der hübschen Lidia (Jane March) an seiner Seite geht er erbarmungslos gegen die Besatzer vor und errichtet eine Schreckensherrschaft. Doch dann fällt er selbst einem Komplott zum Opfer…

Teils recht reißerisches Historien-Drama um den berüchtigten rumänischen Herrscher, der als Vorlage für Graf Dracula diente. Die Dialoge sind schlimm, das Schauspiel von Jane March ebenfalls. Zumindest Rudolf Martin ist bemüht, dem gnadenlosen und von Rache getriebenen Blutfürsten eine Aura des Unnahbaren und Unversönlichen zu verleihen. Das kann den drögen Film aber trotzdem nicht retten.

GALAXINA (William Sachs, 1980) 4/10

Der Polizei-Kreuzers Infinity trödelt normalerweise auf der Suche nach Unholden durch die Galaxis. Captain Butt (Avery Schreiber) führt kein allzu strenges Regiment über seine Offiziere Buzz (J.D. Hinton)  und Sergeant Thor (Stephen Macht), die Hauptarbeit erledigt eh die schöne Androidin Galaxina (Dorothy Stratten), in die Thor verknallt ist. Doch dann bekommen sie von ihren Vorgesetzen Commander Garrity (Fred D. Scott) den Auftrag, auf den Planeten Alter 1 zu fliegen, um dort den geheimnisvollen Blue Star in ihre Obhut zu nehmen. Doch der Planet ist einen 28 Jahre langen Flug entfernt, welche die Crew in Kälteschlaf verbringt. Galaxina nutzt die Zeit, menschlicher zu werden,  um die perfekte Frau für Thor zu werden…

Der Film ist eine ziemlich unentschlossene Sci-Fi-Komödie, irgendwo zwischen DARK STAR (1974) und parodistischen Elementen, die sich über Filme wie STAR WARS (1977), STAR TREK (1978) und ALIEN (1979) lustig machen. Die Trefferquote wie auch Dichte der Gags ist beschämend niedrig, die eigentliche Handlung setzt dazu erst nach gut 45 Minuten ein. Trotz annehmbarer Production Values ein gnadenloser Langeweiler.

KAMPF UM DIE 5. GALAXIS (Aldo Lado, 1979) 5/10

Der fiese Lord Graal (Ivan Rassimov) ist aus seinem Exil entkommen und schickt sich an, den blauen Planeten, Metropolis genannt, zu erobern, da der ihm während seiner Abwesenheit viel zu friedliebend geworden ist. Außerdem lässt er Dr. Craspin (Arthur Kennedy) den Riesen Gobol (Richard Kiel) in eine willenlose Kampfmaschine verwandeln. Er soll den Grundstock seiner unbesiegbaren Streitmacht bilden. Damit seine Pläne nicht in Gefahr geraten, schickt er seine Mannen aus, um Barbara Gibson (Corinne Cléry) zu eliminieren. Doch ihr Schüler Tom Tom warnt sie rechtzeitig. Gejagt von Lord Graal und seiner Heerführerin Lady Agatha (Barbara Bach) ergreifen Barbara, Tom Tom und Gobols nerviger Roboterhund die Flucht. Sie treffen auf den Krieger Nick (Leonard Mann), der ihnen hilft. Und sie können mit Tom Toms Hilfe sogar Gobol auf ihre Seite ziehen…

Ich glaube, nie waren sich nervige, infantile Scheiße und depperte Trash-Gaudi so nahe wie hier. Während man dem kleinen Aushilfs-Skywalker und dem blöden mechanischen Kläffer schon bald den Tod wünscht, darf man nebenher Ivan Rassimov als Vorgänger von Lord Helmchen bewundern und Barbara Bach dabei zusehen, wie ihr einer abgeht, während einer nackten Frau das Blut durch hundert Nadeln abgezapft wird. Ein Spaß für die ganze Familie also.


Serien

American Dad 09.11 – „Überall Jets“

Rick & Morty 02.02 – „Fünf Tage bis Morty-Nacht“


03.03.19

Filme

SPACE MUTINY (1988) 4/10

Vor 13 Generationen ist das Raumschiff Saturn Sun von der Erde auf eine Reise aufgebrochen, um in 10 Lichtjahren Entfernung eine neue Heimat für die tausenden Emigranten, die es beherbergt, zu finden. Unter den Passagieren des Generationen-Schiffes macht sich seit geraumer Zeit Unmut breit, was Ingenieur Kalgan (John Phillip Law) für sich nutzen will, um das Ruder zu übernehmen. Durch einen getürkten Angriff ausgestoßener Rebellen fügt er der Brücken-Sektion, wo Alex Jansen (Cameron Mitchell) und McPhearson (James Ryan) das Sagen haben, schweren Schaden zu. Doch er hat die Rechnung ohne Dave Ryder (Reb Brown), dem Mann von Jansens Tochter Lea (Cisse Cameron), gemacht, seines Zeichens weltraumbester Pilot und Held in allen Lebenslagen…

Nachdem man den Beginn mit Weltraumschlachten gestaltet, die man KAMPFSTERN GALACTICA entliehen hat, eröffnet sich dem geneigten Zuschauer ein Trashfest. Jedenfalls teilweise. Billige, wackelige Bauten bilden den Hintergrund für langweilige Lasergefechte, doch immerhin wird dies durch einige Kart-Verfolgungsjagden in umgebauten Kehrmaschinen aufgelockert. Zudem holt Reb Browns Ehefrau Cisse Cameron ihre Titten raus. Dazu gesellen sich noch einige komische Szenen mit herumtänzelnden und summenden Frauen, dem Schwachsinn sind hier keine Grenzen gesetzt. Also manchmal. Leider ansonsten ziemlich langweilig.

SADOR – HERRSCHER IM WELTRAUM (1980) 5,5/10

Als der böse Imperator Sador (John Saxon) der Malmori droht, sich auch den Planeten Akir, dessen Bewohner friedliebende Pazifisten sind, einzuverleiben, macht sich Farmersjunge Shad (Richard Thomas) auf, um Söldner anzuheuern (u.a. George Peppard, Robert Vaughn, Sybil Danning), die ihnen im Kampf gegen die Truppen der Malmori beistehen sollen…

Die glorreichen Sieben in Space. In schlecht. Der dumpf-dämliche Sci-Fi-Trash aus Cormans Küche macht trotzdem Spaß, sei es auch meist nur wegen des exquisiten Casts mit Richard „John Boy“ Thomas, George Peppard, Robert Vaughn, Sybil Danning und John Saxon. Etwas für den gepflegten Badmovie-Abend.

STAR CRASH – STERNE IM DUELL (Luigi Cozzi, 1978) 8/10

Die Schmuggler Acton (Marjoe Gortner) und Stella Star (Caroline Munro) laufen einer Polizeipatrouille in die Falle. Doch das Schicksal meint es gut mit ihnen, denn der Emperor (Christopher Plummer) schickt sie mit dem Polizei-Roboter Elle auf die Mission, seinen Sohn, Prinz Simon (David Hasselhoff), zu retten. Denn nur mit ihm können sie den bösen Count Zarth Arn (Joe Spinell), der die Galaxis bedroht, besiegen…

Der Film ist echt Spaß in Tüten! Die haarsträubende, zusammengeklaute Handlung schreitet flott voran, die in wenigen Stunden zusammengebauten Modelle und das über glitzernde und funkelnde Dekor sind toll, und der Cast ist mit Marjoe Gorner, Caroline Munro, David Hasselhoff und Joe Spinell sowieso über jeden Zweifel erhaben.

FLASH GORDON (Mike Hodges, 1980) 7,5/10

Vom Regen in die Traufe: Gerade noch haben Football-Star Flash Gordon (Sam Jones) und Dale Arden (Melody Anderson) eine Bruchlandung hingelegt, da entführt sie der eigensinnige Dr. Zarkoff (Topol) in seine Rakete. Er fliegt mit ihnen in das Reich des Weltraum-Imperators Ming (Max von Sydow), der einfach mal aus Langeweile die Erde zerstören will. Die drei Freunde geraten auch sogleich in seine Gefangenschaft und hätten dabei den Tod gefunden, hätte nicht Mings schöne Tochter Prinzessin Aura (Ornella Muti) Gefallen am feschen Flash gefunden, sehr zum Missfallen ihres Verlobten Prinz Barin (Timothy Dalton)…

Es kamen mal wieder einige schöne Erinnerungen mit dem Film hoch, an die Hörspiele, an die Kindheit. Der Film trägt an manchen Stellen etwas zu dick auf, und ihm fehlen die von mir geliebten Sound-Effekte der Hörspielreihe, aber es ist immer noch ein großer, bunter Spaß.


Serien

Navy CIS 16.08 – „Das letzte Geleit“

American Dad 12.06 – „Die Kuss-Kamera“

American Dad 12.07 – „Der Teufel trägt eine Anstecknadel“


Dear Diary – Das Filmtagebuch

4 Kommentare zu „Dear Diary… on the watch: Kalenderwoche 08/2019

Gib deinen ab

    1. „Slave Girls…“ kenne ich natürlich und habe ich dieses Jahr schon gesehen. Dem werde ich mich im Rahmen eines längeren Projektes um Menschjagdfilme als Vermächtnis des Dr. Zaroff auch noch ausführlich widmen, der ist ja auch ein Quasi-Remake (und viel besser als so manch anderer Film, der sich daran versucht hat). Derzeit schreibe ich an einem längeren Text über trashige Star Wars Epigonen als Einleitung für das Booklet eines Kumpels zu „Galaxy Destroyers“ (den ich leider noch nicht kenne). Deswegen auch die ganzen SF-Knaller.

      Gefällt 1 Person

      1. Ich hatte Most Dangerous Game tatsächlich erst vor einem Jahr oder so das erste Mal gesehen und musste dann auch direkt an Slave Girls denken. Naja, und an diesen Streifen mit Ice-T, dessen Name mir gerade nicht einfallen will, den ich damals auf VHS ungefähr hundertmal gesehen habe.
        Star Wars hat ja damals eine wahre Welle von Trash losgetreten. Wenn man der Reihe eine gute Sache abgewinnen kann, dann wohl das (wobei die Ur-Trilogie ja schon ziemlich unterhaltsam war).

        Gefällt 1 Person

  1. Na, na, na. Mal nichts gegen die Star Wars Trilogie. Bin Fan davon, seit ich sie 1987 das erste Mal auf Video gesehen habe (zusammen mit E.T. und Tanz der Teufel). Hab auch eine ganze Menge der SW-Games gezockt, schockt schon an. Was Space Operas angeht, ist das halt das Ultimum (außer man steht auf den quietschbunten Shit eines Flash Gordon).
    Der andere Film mit Ice-T ist natürlich Surviving the Game. Ich hatte letztes Jahr noch eine ganz neue Variante von Most Dangerous Game gesehen (hieß sogar hier in DE so), ganz schrecklich, mit nem Ex-Wrestler, der u.a. Titel wie „Honcho of Hotness“ trug. Da kam mir in den Sinn, dass ich gar keine Literatur zu Menschenjagd-Filmen kenne, und dachte mir, das kannst Du ja mal in Angriff nehmen. Man wächst mit seinem Ehrgeiz, gelle…

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