Dear Diary… on the watch: Kalenderwoche 06/2019

Ja, dieses Mal bin ich wieder richtig spät, morgen ist ja eigentlich schon der nächste Tagebucheintrag an der Reihe. Es kam mir einfach so vieles dazwischen, Texte für die nächste DEAD ENDS mussten fertig werden. Dazu kam noch, dass ich mir für diese Woche gar keine Notizen zum Inhalt der Filme und auch nicht zur Bewertung gemacht hatte. Also fällt das für die 6. Kalenderwoche nun sehr kurz aus, nur eine kleine Anmerkung zu jedem Film, das muss reichen. Nächste Woche wieder ausführlicher, versprochen.


KW06 (16 Filme, 23 Serienfolgen, 1 Hörspiel)


11.02.19

Filme

SIE LEBEN BEI NACHT (Nicholas Ray, 1948) 8/10

Das junge Pärchen Bowie und Keechie muss nach einem Raubüberfall mit Todesfolge sein Leben auf der Flucht verbringen. Als sie sich eine Hütte in den Bergen mieten, um ein wenig zur Ruhe zu kommen, tauchen Bowies  alte Komplizen auf. Feiner, düsterer, deprimierender Film Noir.


Serien

The Walking Dead 09.09 – „Home Sweet Home“

Nightflyers Episode 1 – „Was wir zurückließen“

Nightflyers Episode 2 – „Fackeln und Heugabeln“

Nightflyers Episode 3 – „Der Abgrund blickt in Dich“

Nightflyers Episode 4 – „Weißes Kaninchen“

Nightflyers Episode 5 – „Grauschwinge“

True Detective 03.04 – „Der Tag und die Stunde“

The Muppets Episode 1 – „Der verhasste Gast“


12.02.19

Filme

THE TOYBOX (Tom Nagel, 2018) 3/10

Öder Billig-Horrorfilm um einen besessenen Camper, der nach und nach die Insassen tötet. -> Rezension bei Movicfreakz.de


Serien

Nightflyers Episode 6 – „Das heilige Geschenk“

Nightflyers Episode 7 – „Übertragung“

Nightflyers Episode 8 – „Wiedergeburt“

The Librarians 01.01 – „Die Krone von König Artus“

The Librarians 01.02 – „Die Macht des Excalibur“

Robot Chicken 01.01+02

The Muppets Episode 2 – „Neue Besen kehren mies“


13.02.19

Filme

DIE ROTE FLUT (John Milius, 1984) 6/10

Propaganda-Kracher mit Teilen des Brat Pack. Nach einer kommunistischen Invasion führt Patrick Swayze eine Handvoll Schüler in einen blutigen Krieg. Stellenweise nett anzusehen, und manchmal so unglaublich, dass man sich wegschmeißt vor Lachen.

DER TIGER VON OSAKA (Yukio Noda, 1974) 6/10

Super-Polizistin lässt sich schon mal ficken und erniedrigen, um ihrem Ziel nahe genug zu kommen. Dann fliegen die roten Handschellen los, die nicht nur fesseln, sondern auch töten können. Fängt toll an und hört auch toll auf, ermüdet dazwischen aber mit fader Folter und wiederholten Vergewaltigungen. Aber schöne 70s-Atmo.

KARA MURAT – DER HEILIGE KRIEG (Ernst Hofbauer, 1973) 8/10

Wir dachten ja eigentlich, der nachfolgende SEIN KARATE WAR TÖDLICH wäre schon eine Turksploitation-Offenbarung, aber dieser Streifen mit Cüneyt Arkin ist sogar nochmal eine Stufe geiler. Die Action-Szenen lassen eine Bewunderung für die Martial-Arts-Filme eines Chang Cheh erkennen, sind aber nur viel, viel billiger (und auch schlechter) realisiert. Dazu gibt es Arkin in einer Doppelrolle, einmal guter Moslem, einmal böser Christ. Auf jeden Fall göttlich!

REPORTER DES SATANS (Billy Wilder, 1951) 9/10

Kirk Douglas brilliert als verschlagener Reporter, der bei einem Provinzblatt gelandet ist. Als er als erster an dem Ort eines Unglücks gelangt, kann er die Ordnungskräfte und Retter korrumpieren und die Sache für sich ausschlachten, bis es zur Katastrophe kommt. Gnadenlos ätzend und spannend.


Serien

True Detective 03.05 – „Wenn Du Geister hast“

Robot Chicken 01.03+04


14.02.19

Serien

Nightflyers Episode 9 – „Der Sonne zu nah“

Nightflyers Episode 10 – „Was uns blieb“

Nach gutem Beginn verliert sich die Geschichte zwischen metaphysischen Begegnungen und Geisterbahn-Horror. Letztlich kann man weder das Sci-Fi- noch das Horror-Element befriedigend ausformulieren, eine Symbiose scheitert.


15.02.19

Filme

INTERCEPTOR – PHANTOM DER EWIGKEIT (Mike Marvin, 1986) 6/10

Charlie Sheen gibt den Rachegeist in einem futuristischen Gefährt und dezimiert die Gang eines Wüstenkaffs. Nebenher schmeißt er sich an Sherilyn Fenn ran. Reichlich dünne, aber dafür schmissige Hommage an die Juvenile-Delinquents-Streifen der 50er-Jahre.

SUICIDE CIRCLE (Sion Sono, 2001) 5,5/10

In Tokio greift eine Selbstmord-Welle unter Teenagern um sich. Die Polizei ist ratlos. Und ich bin fast genauso ratlos. Der ist gut gefilmt, hat einige Szenen, die sich ins Gedächtnis bohren, aber der Sinn des Ganzen erschloss sich mir nicht wirklich. Muss ich wohl noch ein zweites Mal sehen.


Serien

Navy CIS 16.06 – „Der Killer im Spiegel“


Hörspiel

Die drei Fragezeichen 197 – „Im Auge des Sturms“

Die Detektive ermitteln in Surfer-Milieu. Wieder eine recht gute Folge, allmählich geht es wirklich wieder aufwärts mit der Kult-Serie.


16.02.19

Filme

NAVY SEALS – DIE HÄRTESTE ELITETRUPPE DER WELT (Dwight H. Little, 1990) 5/10

Charlie Sheen hat nur Unsinn im Kopf, in der Kampftruppe von Michael Biehn bringt er dabei seine Kumpels in Gefahr. Mäßiger Macho-Actionfilm nach 80s-Strickmuster.

BURNING PARADISE (Ringo Lam, 1994) 7/10

Mönch Fong Sai Yuk muss sich im Bergkloster des Manchu-Führers den Kampf gegen das Böse stellen. Flotter Fantasy-Martial-Arts-Klopper, den Tsui Hark produzierte.

L.A. CONFIDENTIAL (Curtis Hanson, 1997) 8,5/10

Im Hollywood der späten 40er reichen sich korrupte Bullen, Schmierjournalisten und Schauspieler die Klinke in die Hand. Als ein Gangsterboss ins Gefängnis wandert, versuchen Familien von außerhalb das entstandene Vakuum zu füllen, werden aber reihenweise kalt gemacht. Der Filmberater Kevin Spacey, der aufrechte Guy Pearce und der rüde Russell Crowe, der Kim Basinger verfällt, ermitteln. 2 Oscars 1998.

BLACK DAHLIA (BRIAN DE PALMA, 2006) 5/10

Film Noir der alten Schule. Der Cast ist teils katastrophal (bspw. Josh Hartnett in der Hauptrolle), das Storytelling verhaspelt sich in der Aufklärung eines Mordes an einer eher unbekannten Schauspielerin in Nebensächlichkeiten. Einer der schwächeren De Palmas.


Serien

Criminal Minds 14.08 – „Ashley“


17.02.19

Filme

DAS TIER 2 (Phillipe Mora, 1985) 6,5/10

Trashiger Werwolf-Horror mit Christopher Lee. Ist nicht gut, aber blutig und spaßig.

SPIDER LABYRINTH (Gianfranco Giagni, 1988) 7,5/10

Okkult-Grusel um einen Wissenschaftler, der für ein Projekt über alte Kulte nach Rumänien reist und dort in die Fänge einer obskuren Spinnen-Sekte gerät. Sehr schön gefilmt, auch wenn sich alles etwas vorhersehbar ausnimmt und der Effektarbeit am Ende sichtlich die Geldmittel fehlten.

BLONDE KÖDER FÜR DEN MÖRDER (Harald Philipp, 1969) 5/10

Deutscher Euro-Crime und Quasi-Giallo mit u.a. Fabio Testi als psychotischen Maler unter Mordverdacht. Roger-Moore-Lookalike Dean Reed gibt den Helden. Durschnittsfutter.

MIKE MURPHY 077 GEGEN YPOTRON (Giorgio Stegani, 1966) 6,5/10

Routinierter Euro-Spy mit kernigem Helden, schmissigen Titel-Song, hübschen Mädels und einem gewohnt umständlichen Plan des Oberbösewichts. Haut mich nicht aus den Socken, ist aber durchaus guckbar.


Dear Diary – Das Filmtagebuch

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