Die 5 schlimmsten Weihnachtsfilme…

Gorana möchte diese Woche mal nicht die 5 besten, sondern die 5 schlechtesten, und zwar Weihnachtsfilme, von uns wissen. Da ich ein ziemliches Gewohnheitstier bin und eigentlich jedes Jahr aus einem Pool von zwei Dutzend Filmen wähle, was über die Tage läuft, gestaltet sich solch eine Auswahl als durchaus schwierig. Was wirklich neues ist mir die letzten 20-25 Jahre nur selten untergekommen, und was richtig schlechtes noch seltener. Aber trotzdem gibt es Filme, bei denen ich sage, einmal und nie wieder, weil sie meinen Ansprüchen an Festtagsstimmung nicht genügen…

  • Santa Clause – Eine schöne Bescherung (1994) – Den 80er-Jahre Film mit Dudley Moore haben wir als Familie jedes Jahr im Kino gesehen, das Remake mit Tim Allen (der zu der Zeit lauter Remakes erfolgreicher Komödien drehte) gibt mir so gar kein weihnachtliches Gefühl
  • Eine wüste Bescherung (1998) – Und der nächste Star aus „Hör mal wer da hämmert“; Jonathan Taylor Smith (Randy Taylor) wird von Kumpels in der Wüste ausgesetzt, und er hätte mal dort bleiben sollen
  • Reindeer Games (2000) – Weihnachten & Action? Eigentlich kein Problem, aber das einzig bemerkenswerte an diesem Film ist das Desinteresse, das Ben Affleck seiner Rolle entgegen bringt, und die Tatsache, dass Charlize Theron blank zieht
  • Santa’s Slay – Blutige Weihnachten (2005) – Ein Wrestler als mordernder Santa Clause; der Film geht eigentlich schon in die Binsen, wenn James Caan im Vorspann am Esstisch stirbt
  • A Christmas Tale – Rare Exports (2010) – Ich bin von jeher kein Fan davon gewesen, Kurzfilme auf Spielfilmlänge aufzublasen, und diese skandinavische Horror-Komödie zeigt auch wieder, warum; eine Handvoll lauer Gags verteilt auf anderthalb Stunden animieren mich höchstens zum Gähnen
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10 Gedanken zu “Die 5 schlimmsten Weihnachtsfilme…

  1. SANTAS SLAY ist natürlich eigentlich völliger Quatsch, aber ich mag den irgendwie. Ich meine, come on, die Nanny wird direkt mal in Brand gesetzt, Santa wirft mit explodierenden Geschenken und die ganze Story dreht sich darum, dass Santa gegen den Teufel im Curling verloren hat. Mehr kann man doch wirklich nicht verlangen.

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    1. TomHorn

      Das stimmt soweit schon, nur dass diese Nase von Held das nervigste ist, was seit Menschengedenken auf den Weihnachtshorrorfan losgelassen wurde. Der Animationsfilm im Mittelteil ist cool, und Goldberg, naja, der ist halt ein grummeliger Wrestler im Kostüm, passt also. Aber wenn ich ihn mit „Silent Night“ von 2012 oder vor allem den „Silent Night, Deadly Night“-Filmen aus den 80ern vergleiche, greife ich doch eher dazu, wenn ich besinnlichen Trash haben will. Oder besser gesagt: „It’s Garbage Day!“
      Und wie gesagt, dass sind die schlechtesten Filme, die ich je zur Weihnachtszeit probiert habe, in meine Festlichkeiten einzubinden. Und ehrlich, würdest Du sie sonst gegen „Stirb langsam“, „Wir sind keine Engel“, „Das letzte Einhorn“ oder „Die Geister, die ich rief“ eintauschen wollen?

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      1. Stimmt. Den Protagonisten hatte ich gekonnt verdrängt.
        Ich gucke ohnehin nicht wirklich was bestimmtes zu Weihnachten, aber klar, da stünden die von dir genannten dann schon davor. Aber hin und wieder macht es schon Spaß, die Nanny fackeln zu sehen, weil … die Nanny halt.

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    1. TomHorn

      Sorry, ich halte den für einen mittelmäßigen Film, der mal wieder nur durch Gary Sinise zusammen gehalten wird. Affleck hat merklich kein Bock auf die Scheiße und die Theron könnte man für komplett talentfreie Zone halten, kannte man nur diesen Film von ihr. Der Casino-Überfall alleine ist recht schmissig (aber nur im Director’s Cut, die „Wild Christmas“-Kinofassung kann man da gleich komplett knicken), das rettet den Film aber auch nicht (vor allem vor dem, was darauf folgt). Aber wenn ich einen blutigen Casino-Überfall sehen will, greife ich lieber zu „5000 Miles to Graceland“, der zwar auch nicht viel besser, aber um einiges cooler ist.
      Davon ab ist „Reindeer Games“ hier nur gelandet, weil er für mich als Weihnachtsfilm einfach nicht funktioniert, genau wie „Rare Exports“ ist er außerhalb der Saison einfach nur schlichter Durchschnitt.

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      1. Waren es nicht nur 3000 nach Graceland? 😉
        Den fand ich übrigens bedeutend schwächer. Zwar oberflächlich cooler inszeniert, aber ohne echte Charaktere. Aber ich mag „Reindeer Games“ einfach sehr. Ich liebe die Atmosphäre und für mich funktioniert er wunderbar als Gangsterthriller, der schön altmodisch daherkommt und das besondere Weihnachtssetting hat.

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  2. Och – ich mag Santa Clause mit Tim Allen ganz gerne – nur die zwei weiteren hätten sie sich sparen können, die waren mehr als überflüssig. Ich mag aber auch Tim Allen. Ich weiss aber, dass er Geschmacksache ist. Santa Slay kann ich mich gar nicht mehr so erinnern.

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