Dear Diary… on the watch 28.12.17-04.01.18

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BEYOND THE RAVE (Matthias Hoene, 2008)

Die Webserie folgt einigen Leuten auf dem Weg zu einem Rave: drei Kumpels, die in einer Kneipe auf ein paar Halbstarke treffen; einem Soldaten, der in den Irak einberufen wurde, der sich mit seiner Freundin streitet und zwei Drogendealern, die sich als Vampire entpuppen, um nur die wichtigsten zu nennen. Der Rave ist natürlich eine Falle, eine Gelegenheit, bei der sich eine Gruppe von Vampiren mal so richtig satt ist und die Dealer ihre Vampirblut getränkten Präperate untes Volk bringen. Einer der drei Freunde verliebt sich natürlich in eine Vampirin, und Tamer Hasan spielt auch mit, aber der spielt ja auch alles, solange der Scheck gedeckt ist. Es gibt einige ruppige Unnettigkeiten, gerade gen Ende wird es ziemlich gory. Aber richtig Spaß will nicht aufkommen, dafür sorgt das Episoden-Format. Hätte ich damals angefangen, dass zu glotzen, hätte ich wohl schnell davon gelassen, denn die 4-Minuten-Schnipsel sind viel zu kurz, um richtig Lust auf mehr zu machen. Und genau diese 4-Minuten-Begrenzung setzt dem ganzen (neben der ausgelutschten Story und den dumpf-doofen Charakteren) auch den Todesstoß, denn der Erzählfluss ist so mehr als holprig, gerade weil in dieses Zeitfinster nie nur eine, nein, manchmal sogar zwei, drei oder vier Szenen gepackt werden. Und bei den ganzen Knallchargen verliert man ohnehin sehr schnell den Überblick, so dass einfach keine interessante Geschichte unter dieses vielen Kurzgeschichten übrig bleibt, die das dranbleiben lohnt. 2,5/10

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GOD OF THUNDER: THOR (Thomas Schapiro, 2015)

Eigentlich schon geschlagen, kann Loki Odin überlisten, ihm sein mächtiges, langes Ding entwenden und töten. Er flüchtet Richtung Erde, um seine Armee neu zu formieren. Sein Halbbruder Thor ist ihm schon auf den Fersen, doch er verliert beim Übersetzen auf die Erde nicht nur sein dickes Ding, sodern gleich mal sein ganze Gedächtnis. Nun irrt er orientierungslos durch die Vororte L.A.s, wo ihm Lokis Häscher schon nachsetzen. Da trifft er auf einen anfans nicht sehr willfährigen Bimbo, doch mithilfe dieses Love Interests heftet er sich wieder an Lokis Fährte…

Ja, der war mal so richtig scheiße. Der Film profitiert zwar davon, dass der Comic seinerzeit sich schon einfach mal in der nordischen Mythologie bediente, und räubert so kurzerhand (ungefähr) die Story des ersten Marvel-Thors, ohne dass man sich müßigen musste, irgendetwas zu verfremden. Verwechseln wird man die beiden Filme wohl kaum. Aber wenn ich sage, dass dieser Umstand den Film zum Vorteil gereiche, heißt das natürlich noch lange nicht, dass dem Zuschauer damit genauso gedient wäre; wo kämen wir hin? Nein, das ganze ist ein billiger, lahmer und von schlechten Schauspielern bevölkerter Aufguss der Marke „Sondermüll“. Lieblos produziert, um die Regale und Grabbeltische von Supermärkten zu füllen, wo ahnungslose Kunden den Müll aufs Geratewohl einpacken. Finger weg! 2/10

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BLOOD OF REDEMPTION: VENDETTA (Giorgio Serafini & Shawn Sourgose, 2013)

Bodyguard Axel erzählt die Geschichte seiner Arbeitgeber, der Gangsterfamilie Forte: Vater Serge wird von seinem Protegè, dem Senator Roswald, nahe gelegt, das Geschäft aufzugeben. Doch Serge will seine Familie, Sohn Quinn ist seine rechte Hand, während Kurt Polizist geworden ist, versorgt wissen und holt für einen letzten großen Falschgeld-Coup den aufbrausenden Briten Campbell mit ins Boot. Doch dann läuft alles schief, sie werden verraten, Serge stirbt und Quinn wandert in den Knast. Als er drei Jahre später wieder frei kommt, ist es Zeit fürs große Reinemachen…

Wirrer Action-Thriller, die mit (ehemals) großen Namen hausieren geht: Der Dolph hat hier nicht viel zu tun, er ist nur der nominelle Star; die Bühne gehört größtenteils den Brüdern Quint und Kurt, gespielt von Billy Zane und dem schottischen B-Action-Star Gianni Capaldi (den ich auf den ersten Blick für einen gealterten, aber erstaunlich fitten David Schwimmer hielt). Ex-Fußballer Vinnie Jones ist ja schon länger in der B-Action-Gülle versumpft und befindet sich hier in bester Gesellschaft. Etwas leid tut es mir da für Robert Davi, den ich immer noch sehr gerne sehe, aber sein Auftritt beschränkt sich hier auf wenige Minuten. Die Ausstattung des Films ist dann auch passenderweise eher zweitklassig, die Sets sehen desöfteren nicht edel & teuer, sondern billig zusammengezimmert aus. Für einen guten Action-Choreographen oder längere Proben vor dem Shooting hat es dann gar nicht mehr gereicht; bei Zweikämpfen sieht man teils genau, dass die beiden Kontrahenten sich gar nicht berühren, auch die Shoot-outs sind alles andere als einfallsreich gestaltet. Und so rangiert dieses dtv-Vehikel sich auch im klar unteren Durchschnitt an, wenn nicht sogar noch darunter. 3,5/10

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NEMESIS (Albert Pyun, 1992)

Im postnuklearen Los Angeles wird der abgewrackte und süchtige Cyborg Alex als Kurier angeheuert. Doch in Wahrheit wurde ihm eine Bombe implantiert, die den Empfänger seiner Fracht in die ewigen Jagdgründe befördern soll…

Im Zuge des Hypes um Camerons TERMINATOR 2 inszenierte Albert Pyun mit schmalem Geldbeutel diesen coolen Reißer. Das Teil sieht immer noch schnieke aus und macht sehr viel Laune. 7,5/10

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CORRIDORS OF BLOOD (Robert Day, 1958)

Chirurg Dr. Bolton sucht nach einem geeigneten Mittel, um Patienten bei schweren Operationen zu betäuben. Im Selbstversuch bemerkt er, dass Lachgas eine stark schmerzmildernde Wirkung besitzt. Bei einer Präsentation an einem echten Patienten hat es allerdings tödliche Auswirkungen, seinem Ruf wird durch das misslungene Experiment nachhaltig geschadet. Auf der Suche nach passenden Opiaten für sein Anästhetikum lässt sich Bolton mit dem zwielichten Wirt Black Ben und dessen skrupellosen Handlanger Resurrection Joe ein, und so langsam entwickelt er sich während der anhaltenden Selbstversuche selbst zum Opfer der Drogen…

Ja, auch wenn es hier um lebende Versuchspersonen und Drogenhandel geht, schwingen leichte Burke/Hare-Reminiszenzen mit. Boris Karloff überzeugt als Doktor, der einen Pakt mit dem sprichwörtlichen Teufel eingeht, und auch Christopher Lees Vorstellung als Resurrection Joe ist toll, gerade ihre gemeinsamen Szenen sind die Highlights des Films (beide waren im echten Leben zu dieser Zeit Nachbarn und wurden gute Freunde). Auch wenn man hier mehr die Figur des Doktors in den Mittelpunkt stellt, bleibt das recht obflächlich, teils auch ziemlich plakativ, so dass dem kurze Zeit später entstandenen, großartigen „Der Arzt und die Teufel“ (mit den groß aufspielenden Peter Cushing und Donald Pleasance als Pendants zu Karloff und Lee) nicht das Wasser gereicht werden kann. Für Fans von Karloff und Lee allerdings ein Must-see. 7/10

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NIGHT OF THE DEMONS (Adam Gierasch, 2009)

Zu Halloween mietet sich Angela ein leerstehendes Haus und zieht dort eine große Party auf. Dort versucht auch der Dealer Colin seine Partydrogen loszuwerden. Doch dann taucht die Polizei auf und löst die Party auf, Colin lässt sich von Angela mit ein paar anderen Teenies in den Keller lotsen. Während sie dort erst einmal festsitzen, wird Angela in einem Raum im Keller von einem Skelett gebissen und verwandelt sich in einen Dämon. Für die anderen beginnt von da an der Überlebenskampf…

Das Original war schon kein guter Horrorfilm, doch das Remake ist eine Katastrophe. Können die Party-Szenen in der ersten Hälfte noch einigermaßen unterhalten, wendet sich das Blatt, sobald die Dämonen auftauchen. Die Charaktere entpuppen sich als flach, viele Dialoge regen zum fremdschämen an, und die Darsteller passen sich schnell diesem Niveau an (ganz schlimm: Edward Furlong als Colin). Dabei hätte daraus durchaus ein solider Party-Splatter werden können, es gibt rummachende Mädels und ordentliche Gore-Effekte, und auch der Spannungsaufbau funktioniert bis zur Halbzeit einigermaßen, doch dann passt einfach gar nichts mehr zusammen. Vergeudete Zeit. 3,5/10

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DER GRAUENVOLLE MR. X (Roger Corman, 1962)

Roger Corman inszenierte seinen Star Vincent Price in drei Geschichten nach Edgar Allen Poe:
In „Morella“ kehrt eine todkranke Tochter kehrt zu ihrem Vater zurück, der sie immer noch dafür hasst, das seine Frau am Kindbett gestorben ist und ihren Leichnam im Schlafzimmer aufbewahrt.
„Die schwarze Katze“ bringt einen Saufbold zu Fall, dessen Frau eine Affäre mit einem reichen Weinkenner unterhielt.
„Der seltsame Fall des Herrn Valdemar“ handelt von ebendiesen todkranken Mann, der sich von Wissenschaftler Carmichael immer wieder in eine todesähnliche Stasis versetzen lässt, um nicht von den Schmerzen gepeinigt zu werden. Als er dann stirbt, hält Carmichael so seinen Geist als Geisel, um die Heirat mit dessen schöner Witwe zu erpressen, die eigentlich Valdemars Arzt liebt.
„Morella“, obgleich schön schaurig, empfand ich schon immer als die schwächste Episode. Doch danach steigert sich der Film stetig, „Die schwarze Katze“ punktet mit einem gelungenen Schlagabtausch zwischen Vincent Price, der köstlich übertreibt, und Peter Lorre, das Objekt der Begierde ist Joyce Jameson, die in „Comedy of Terrors“ andersherum eine lieblose Ehe mit Vincent Price führte. Das Ende zieht sich etwas, aber das fällt nicht weiter ins Gewicht. Der Höhepunkt aber ist ohne Zweifel „Der seltsame Fall des Herrn Valdemar“; Price hat hier wenig zu tun, aber sein schauerliches „Lasst mich frei“ geht durch Mark und Bein, ließ mir schon als Kind den Kackstift gehen. Basil Rathebone, auch er gehörte später zum Ensemble von Tourneurs „Comedy of Terrors“, gibt ein superbes Scheusal ab. Die Musik von Les Baxter tut dazu ihr übriges.
Eine klasse Horror-Anthologie, der man die geringen Mittel, die Corman zur Verfügung standen kaum ansieht, die Sets sehen toll aus und bilden Grundgerüst für die durchgehend gruselige Atmosphäre. Auch die Stars spielen groß auf, immer wieder ein Genuss. 8/10

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DER RABE (Lew Landers, 1935)

Richter Thatcher bedrängt den genialen Chirurgen Dr. Vollin, seine durch einen Autounfall gelähmte Tochter Jean zu operieren. Zuerst lehnt er jedes Angebot ab, ringt sich dann aber doch dazu durch, der Tänzerin zu helfen. Die OP glückt und schon bald steht die junge Jean wieder auf der Bühne. Doch sie hat eine gewisse Bewunderung, die in leichte Verliebtheit schwenkt, für den älteren Doktor entwickelt, weshalb der Richter ihn bittet, sich von seiner Tochter fernzuhalten. Dieser jedoch hat selber Gefühle für die schöne Frau entwickelt, und das ist ihm zutiefst zuwider. Er macht sich einen entflohenen Räuber und Mörder gefügig und lädt den Richter, Jean und ihren Verlobten sowie einige Freunde auf ein Wochenende zu sich ein, wo der glühende Verehrer Edgar Allan Poes sie den Gerätschaften in seinem Keller zuführen will…

Feiner Grusel, der nur leicht an Poes berühmtes Gedicht angelehnt ist (er entlehnt den Geschichten des dunklen Poeten noch ein paar Folterinstrumente), das hier eher die Obsession des Doktors erklärt. Schön, wie hier wieder die Rollen vertauscht werden, denn während der entstellte Karloff als Mörder noch Menschlichkeit offenbart, geht Lugosi als kultivierter Doktor voll in seinem Wahnsinn auf. Klassiker. 7/10

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SATANAS – DAS SCHLOSS DER BLUTIGEN BESTIE (Roger Corman, 1964)

Prinz Prospero herrscht als skrupelloser, sadistischer Tyrann über sein Volk. Während es leidet und hungert, lädt er die Reichen und Adeligen zu rauschenden Festen und satanischen Messen. Als sich der junge Gino ihn im Dorf in den Weg zu stellen wagt, nimmt er kurzerhand ihn, seine Verlobte Francesca und deren Vater Ludovico mit auf das Schloss, wo Gino und Ludovico sich zur Erbauung des Herrschers duellieren sollen. Inzwischen geht im Umland der rote Tod um, und ihm ist niemand gewachsen. Auch die Burgmauern können ihn nicht für immer vor dem Tore halten…
Auch eine wunderbare Kollaboration von Roger Corman und Vincent Price, die wieder mal einen Stoff von Edgar Allan Poe umsetzen. Price darf mal wieder den Drecksack geben, Corman dirigiert das ganze durch nebelverhangene und vorwiegend rötlich ausgeleuchtete Stets. Ein stimmungsvoller, und für Corman auch ungewöhnlich poetischer Gothic-Grusler. 8/10

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PANIK IM TOKIO-EXPRESS (1975)

Ein Erpresser informiert die Eisenbahngesellschaft, dass im Tokio-Express, einem modernen Hochgeschwindigkeitszug, eine Bombe installiert ist, die explodiert, sobald der Zug weniger als 80 Sachen macht. Die gleiche Bombe hat er zu Demonstrationszwecken auch in einem Güterzug versteckt, der dann tatsächlich wie angekündigt, in die Luft geht. Dahinter steckt der Geschäftsmann Okita, der aufgrund der schlechten Wirtschaftslage seine Fabrik schließen musste. Nach dem erfolgreichen Testlauf, bei dem es glücklicherweise zu keinerlei menschlichen Verlusten kam, fordert er 5 Millionen Dollar, damit dem Tokio-Express, mit 1500 Passagieren voll besetzt, nicht das gleiche Schicksal zuteil wird. Doch die erste Geldübergabe geht schief, Okitas Komplize Hiroshi kommt nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei ums Leben. Auch dem dritten im Bunde, dem ehemaligen Linksextremisten Koga, der die Bombe im Güterzug legte, kommen die Ermittler auch schnell auf die Spur. Doch die Uhr tickt unaufhaltsam runter, während die Passagier, als der Zug bei seinen Haltestellen nicht planmäßig stoppt, mitbekommen, dass es etwas nicht stimmt, und allmählich der Panik verfallen…

„Panik im Tokio-Express“ folgte 1975 dem ähnlich gelagerten US-Hit des Vorjahres, „Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123“, hob das Szenario aber auf ein ungleich höheres Level und gestaltete die Figuren, vor allem die Erpresser, weit vielschichtiger und gab dem ganzen eine tragischere Note. In der deutschen Fassungen flogen die in ausführlichen Rückblenden angelegten Charakterstudien aber fast vollständig raus, um den Film, zugunsten einer kürzeren Laufzeit und mehr Tempo, um fast eine dreiviertel Stunde zu straffen. Auch die US-Fassung wurde ähnlich, aber mit knapp einer halben Stunde, weniger gekürzt. Die japanische Originalfassung erweist sich dabei aber keineswegs als langatmig, auch die Rückblenden bremsen den Film kaum auf und verleihen Okita, Hiroshi und Koga (und auch Okitas Ex-Frau, die in der deutschen Fassung nur am Rande vorkommt) viel Tiefe. Ich kenne die deutsche Fassung noch nicht, kann mir anhand der O-Ton-Szenen aber ausmalen, wo ihre Schwerpunkte liegen, und so denke ich, das man die Originalfassung trotz der ausufernden Länge klar vorzuzziehen ist. Der Film, der später als Vorlage für den US-Hit „Speed“ diente, war seinerzeit eine der aufwändigsten japanischen Kinofilme und gilt zurecht als Klassiker des Nippon-Kino, auch wenn er heute zu Unrecht ein Dasein als Geheimtipp führt. 8,5/10

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DIE KILLER VON TOKIO (Teruo Ishii, 1962)

Der Gangster Mizuhara kommt nach 5 Jahren aus dem Bau, und es erwartet ihn schon ein Begrüßungskomitee aus gedungenen Killern. Sie verletzen ihn aber nur am Arm und so steht er wenig später vor Boss Komori, dessen Vorgänger er aus dem Weg räumte und dafür ins Gefängnis ging. Eigentlich sollte ihn Komori als Gegenleistung zu seiner rechten Hand machen, doch den Job bekleidet schon Namikawa. Mizuhara bedankt sich mit einem Schuss in den Arm von Komori als ausgleichende Gerechtigkeit und macht die Fliege. Namikawa seinerseits nutzt die Gunst der Stunde und verpasst seinem Boss zwei weitere, diesmal allerdings tödliche Kugeln, um seinen Platz einzunehmen. Vor der Tür wird Mizuhara von der jungen Yuri abgefangen, die ihn zu ihren Onkel Yanagisawa bringt. Der hat nämlich vor, Mizuharas ehemalige Gang fertig zu machen und sie aus dem Drogenhandel Tokios zu verdrängen. Um Mizuharas Mithilfe muss er dabei nicht lange bitten…

Teruo Ishiis Gangster-Ballade ist pulpig, bis die Schwarte kracht. Er reihte hier Klischee an Klischee, vergaß aber, die charakterlichen Untiefen seines Protagonisten auszuloten und ein paar zünftige Wendungen einzubauen. So wird der Film weder Noir- noch Yakuza-Fans wirklich zufriedenstellen, ist aber zumindest schick fotografiert, gut besetzt und mit Elan inszeniert, Langeweile sieht anders aus. 7/10

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NIGHTMARE DETECTIVE (Shin’ya Tsukamoto, 2006)

Kagenuma hat die Fähigkeit, in die Träume von Menschen einzudringen, was ihn selbst schwer belastet und an den Rande des Selbstmords treibt. Dann kommt es in Tokio zu zwei mysteriösen Suiziden, die Selbstmörder rufen während des Aktes der Selbsttötung um Hilfe. Die Ermittlungen übernehmen die erfahrenen Sekiya und Wakiyama, dazu gesellt sich noch die junge Keiko. Sie finden heraus, dass die Toten während des Suizids mit einer ominösen Person, die sich „O“ nennt, telefoniert haben, doch bei der Stimmenanalyse stellt sich heraus, dass die Stimme des Anrufers nur eine verzerrte Stimme des Opfers selbst ist. Wakiyama unternimmt einen Selbstversuch und wählt die todbringende Nummer, worauf Keiko Kagenuma überreden will, sie zu unterstützen. Als Wakiyama stirbt, wählt Keiko selbst „O“s Nummer, um Kagenuma zu zwingen, ihr zu helfen. Für die beiden beginnt ein nicht enden wollender Alptraum…

Nach Takashi Miikes „The Call“ bringt auch Schockfilmer Shin’ya Tsukamoto frischen Wind in den japanischen Geisterhorror. Aus der eher genre-üblichen Handlung entspinnt Tsukamoto einen verstörenden Horror-Trip, den man sich nicht so leicht entziehen kann (allerdings bin ich immer noch kein Freund der shaky-cam als Stilmittel). Er streut schon früh überaus blutige Bilder in das Geschehen ein und macht nicht davor halt, Eingeweide auf den Boden klatschen zu lassen, während sich die Opfer selbst mit dem Messer traktieren. Die Gabe Kagenumas beschränkt sich auch nicht nur auf die Träume der Menschen, sondern kann er in vielen Fällen auch ihre Gedanken lesen, was ihn seelisch schwer mitnimmt. So ist auch der Protagonist sogar noch weitaus schwerer suizid-gefährdet als die Opfer von „O“, weil er sich andauernd dem angestauten Frust und der düsteren Gedankenwelt seiner Umgebung ausgesetzt sieht. In seinem Duell mit „O“ versucht er deswegen auch gar nicht erst, souverän zu bleiben, sondern lässt sich einfach gehen, was seinen Gegner dazu zu verleiten, es ihm gleich zu tun. Darsteller Ryuhei Matsuda sieht dabei aus, als wenn er wirklich auf der Stelle tot umkippen würde. Die Rolle des „O“ übernahm Regisseur Tsukamoto gleich selbst. Die junge Keiko, nicht weniger beeindruckend vom J-Pop-Sternchen Hitomi in ihrem Schauspieldebüt, fählt sich dem Druck ihrer von Männern dominierten Umgebung kaum gewachsen, was sie dazu treibt, in diesem Fall, ihrem ersten jenseits des Schreibtisches, gleich ohne Scheu ihr Leben aufs Spiel zu setzen, aus der Angst heraus, ansonsten keine Beachtung von ihren Kollegen zu erfahren.

Der Film zeigt ein freudloses Tokio, bevölkert von Menschen, die frustriert sind, weder Traurigkeit noch Freude empfinden, und im Streben nach dem Glück im Leben längst resigniert haben. Man hat ständig das Gefühl, dass es eigentlich jeden, den man hier sieht, treffen könnte. Demgegenüber stehen die Protagonisten, die eine sucht dermaßen verzweifelt nach Anerkennung, dass sie dafür sterben würde, während der andere das alles am liebsten hinter sich hätte, aber schlicht nicht den Mut dazu findet, die Sache von selbst zu beenden. Es ist ein deprimierender Film, aber auch ein spannender und einer, der am Ende ein Fünkchen Hoffnung verprüht, dass man doch glücklich werden kann in dieser Welt, wenn man es einfach nur zulässt. 8/10

NIGHTMARE DETECTIVE 2 (Shin’ya Tsukamoto, 2008)

Die Schülerin Yukie wird von üblen Alpträumen wegen einer von ihr und zwei Freundinnen gemobbten Mitschülerin gequält und ersucht die Hilfe von „Nightmare Detective“ Kagenuma. Doch der weist sie ab. Er hat sich zurückgezogen, da ihn selbst ein verdrängtes Trauma vom Tod seiner Mutter, die sich in ihren letzten Tagen vor ihm fürchtete und ihn abwies, verfolgt. Als eine von Yukies Freundinnen stirbt, nimmt sich Kagenuma ihrer an und kann so auch sein eigenes Trauma verarbeiten…

Die Fortsetzung zu seinen Schocker gestaltete Regisseur Tsukamoto weit intimer, dafür aber auch unspektakulärer. Die Schocks sind weniger blutig, der allgemeine Ton zwar immer noch düster, aber der Film weit ruhiger im Fluss. Das nimmt sich nicht mehr ganz so verstörend und mitreißend aus wie der Vorgänger, hat aber durchaus seinen Reiz. 7/10

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PHANTASM IV – OBLIVION (Don Coscarelli, 1998)

Reggie ist immer noch auf der Suche nach einer Möglichkeit, den Tall Man zu vernichten. Mike ist zwar in die Gewalt des undurchsichtigen bösen Mannes geraten, versucht aber immer noch, seinem Freund dabei zu helfen. Da sich der Bösewicht als unsterblich erwiesen hat, sucht man nun auf anderen Zeitebenen nach einem Weg, dessen Existenz in der Vergangenheit auszulöschen…

Coscarelli geht seinen mit dem dritten Teil eingeschlagenen Weg weiter und setzt noch weniger auf eine konventionelle Narrative und versucht, dem eher abstrakten Wesen des Tall Man auf den Grund zu gehen. Diese Idee ist sicherlich auch den beschränten finanziellen Mitteln geschuldet, was dazu führt, dass der Film auch nicht sehr viele Schauwerte besitzt. Und da die Handlung, weil kaum vorhanden, eher schleppend vorankommt, stellt sich doch ein ums andere Mal Langeweile ein. Vielleicht hätte er die Reihe nach dem dritten Teil ruhen lassen sollen. 5/10

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PORNOSTAR (1998)

Es ist kurz vor dem Millenium, in Shibuya liegt Spannung in der Luft. Ein junger Mann, Arano, spaziert stoisch durch den Bezirk und geht auf Konfrontationskurs mit einigen Yakuza. Diese nehmen ihn mit in ihre Zentrale, wo er plötzlich einen von ihnen niedersticht. Der Boss beauftragt Kamijo, der eigentlich nur dort ist, um diesem seinen Anteil am Gewinn in seinem Nachtclub zu überbringen, damit, den Messerstecher zu entsorgen, und danach auch des gleichen mit ein paar aufmüpfigen Drogendealern zu verfahren. Doch Kamijo ist kein eiskalter Killer, und so nehmen sie Arano mit. Der Junge erweist sich als brodelnder Vulkan, der seine Wut in kurzen, aber sich steigernden brachialen Eruptionen freien Lauf lässt…

Rastlose Odyssee durch die Halbwelt Tokios, in der Arano sinnbildlich für die Wut der jungen Bevölkerung über die durch die eingesessene Yakuza etablierte Gewalt auf den Straßen steht. Regisseur Toyoda bereitet das dann noch pornös stylish auf. Geiler Shit. 8/10

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DOUBLE CROSS – DAS ACTION-MASSAKER (Kinji Fukasaku, 1992)

Bankräuber Kanzaki plant mit seinen alten Kameraden Shiba und Imura sowie dem jungen Kadomachi einen großen Coup, sie wollen 200 Mio Yen abgreifen. Es läuft alles glatt, jedoch fällt die Beute weit niedriger aus als erwartet, nur 50 Mio sind in den Geldkoffern. Kadomachi, der einem Drogendealer noch genau diese Summe schuldet, eröffnet kurzerhand das Feuer auf seine Mitstreiter; Imamura stirbt, Shiba wird schwer verwundet, nur Kanzaki bleibt unverletzt. Er heftet sich an die Fersen des Verräters, der mit Shibas verrückter Freundin Mai gemeinsame Sache macht…
Kinji Fukasaku bietet hier solide 80s-Actionkost, es gibt genug blutige Shoot-outs und rasante Verfolgungsjagden, um einen bei Laune zu halten. Der Film bewirbt sich davon ab um keine höheren Weihen als der kurzweiligen Unterhaltung und platziert sich dabei auch nur im Mittelfeld. Der alternde Action-Star Sonny Chiba ist nur recht kurz mit an Bord, darf aber sein Image etwas durch den Kakao ziehen. Allzu ernst nimmt sich die Sache auch nicht, wozu auch die überzeichneten Charaktere und manch hysterisches Overacting (vor allem Kizura Kimura und Keiko Oginome als Kadomachi und Mai übertreiben gerne und viel) beitragen. Für den Action-Fan ein Happen zwischendurch, mehr ist hier nicht drin. 5,5/10

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RAINY DOG (Takashi Miike, 1997)

Der ehemalige Yakuza Yuji lebt in Taipeh im Exil, wo er als Auftragskiller arbeitet. Angewidert von der zermürbenden Routine des Tötens spart er auf einen neuen Pass, um in die Heimat zurückzukehren, doch sein Boss hält ihn immer wieder hin. Da drückt ihm eine ehemalige Verliebte einen stummen Jungen aufs Auge, der sein Sohn sein soll. Zuerst schenkt er dem Jungen, der ihn von nun an selbst bei seiner „Arbeit“ hinterhertrottet, keine Beachtung, doch dann sieht er in ihm eine willkommene Abwechslung von seinem tristen Alltag, nimmt sich allerdings vor, sich nicht zu sehr an ihn zu gewöhnen. Als ein anderer japanischer Killer in Taipeh ankommt, um ihn zu töten, und sich dazu noch die Machtverhältnisse in der Stadt zu seinen Ungunsten verschieben, will er dem jungen der Prostituierten Lily, für die er Gefühle hegt, anvertrauen. Doch auch sie ist schon ins Visier der Machtkämpfe geraten…

Takashi Miikes ruhige Gangster-Ballade ist weit entfernt von den grellen, absurd gewalttätigen Yakuza-Thrillern, mit denen man ihn sonst asoziiert. Er lässt den Zuschauer in kargen Bildern der Hinterhöfe in der regnerischen Metropole am einsamen Leben des Protagonisten teilhaben, die Leere, die ihn quält spürbar werden. Er gehört nicht dort hin, der Gangsterboss behandelt ihn nicht wie einen Teil der Familie (wie er immer sagt), sondern wie einen abgerichteten Hund, den man hin und wieder einen Knochen hinwirft. Und auch Yuji behandelt seinen Sohn anfangs genauso; er spricht nicht mit ihm, lässt ihn, ob zuhause oder beim Besuch im Bordell, vor der Tür (wo der Kleine sich seinerseits mit einem kleinen, streunenden Hund anfreundet). Und der Berufskiller, der sein Leben nur durch seinen Traum von der Heimkehr und den Festhalten an seinen Prinzipien aufrecht erhält, u.a. nicht während eines Regentages zu töten, erkennt, dass das Glück im Leben nicht auf Wunschträumen fußt, sondern auf Gelegenheiten, die man entweder ergreift oder vorbeiziehen lässt. So etwas nimmt gerade in asiatischen Filmen erfahrungsgemäß nie ein gutes Ende, denn die Vergangenheit holt den Sünder, den Gefallenen immer ein.
Kein schlechter Film, Miike wählte ein sehr bedächtiges Tempo, präsentiert schöne, wenn auch trostlose, deprimierende Bilder, aber so ringt er selbst kleinen Gesten zwischen Vater und Sohn große Intensität ab, lässt jeden Rückschlag umso gnadenloser Erscheinen; gerade weil man ahnt, dass es nicht gut ausgeht, wünscht man der kleinen Familie aus Vater, Sohn und Geliebter umso mehr nur alles Gute. Die Geschichte ist auf das nötigste reduziert, Miike unternimmt gar keinen Versuch, mehr als das einzubringen oder sogar daraus hinauszubrechen. Es ist ein netter kleiner Film, fettfrei und effektiv inszeniert und gut gespielt. Aber mehr auch nicht. 7/10

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SPASMO (Umberto Lenzi, 1973)

Millionenerbe Christian genießt das Jet-Set-Leben. Als er sich nach einer Party bei Kumpel Luca mit seiner Geliebten Barbara zurückzieht, fällt im Badezimmer ein Unbekannter über ihn her, den er nach einem Handgemenge tötet. Danach kehren sie wieder bei Luca ein, der der ganzen Sache aber eher skeptisch gegenüber steht. Und zurück am Tatort ist die Leiche verschwunden, nur der alte Journalist Malcolm und seine Freundin Xenia tauchen plötzlich auf. Christian vermutet hinter all dem ein Komplott seines Bruders Fritz…

Ein eher mittelprächtiges Vergnügen. Die Geschichte kommt nur langsam voran und zumindest den ersten Twist kann man Meilen gegen den Wind riechen. Dafür ist die ganze Charade schick gefilmt. Am besten ist der Film in den Szenen mit Ivan Rassimof als Fritz, die aber erst im letzten Drittel kommen. Für Giallo-Allesgucker. 5,5/10

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SHERLOCK HOLMES – SEIN GRÖSSTER FALL (James Hill, 1965)

Ein Hurenmörder macht das verruchte Londoner Viertel Whitechapel unsicher. Durch ein ihm zugesandtes chirurgisches Besteck wird Sherlock Holmes in den Fall hineingezogen. Seine erste Spur führt ihn zu dem angesehenen Lord Carfax, der seinen Sohn verstieß, da dieser Arzt werden wollte. In Whitechapel unterdessen können die Dirnen nicht mehr sicher ihrer Arbeit nachgehen, denn der Ripper geht weiter um. Die allgemeine Hilflosigkeit und Wut treibt die Menschen allmählich auf die Straße. Und während Inspektor Lestat weiter im Trüben fischt, sucht Holmes nach einem Mann mit medizinischen Vorkenntnissen…

Dieses Kriminalstück bietet stilechte, viktorianische Gassen, schmutzig und nebelverhangen, leichte Mädchen mit lockeren Mundwerk und feiste Männer mit griffbereiten Klingen. Der Fall selbst wird sehr solide inszeniert, auch wenn das Indiz, das Holmes auf die Identität des Mörders bringt, etwas dürftig zu sein scheint. Auch das Finale ist zwar spannend dargeboten, wird aber nicht sehr befriedigend aufgelöst und offenbart einen ziemlich reaktionären Standpunkt der Macher. John Neville und Donald Houston machen als Holmes und Watson eine recht gute Figur. Trotz seiner Fehler und dem etwas bitteren Nachgeschmack ein guter Film, der über die meiste Laufzeit zum miträtseln einlädt. 7/10

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DAS INDISCHE TUCH (Alfred Vohrer, 1963)

Nach dem Tod von Lord Lebanon versammelt sich seine gierige Verwandtschaft im Familienanwesen, um bei der Testamentseröffnung durch Anwalt Tanner zu erfahren, ob er nun den Jackpot gezogen hat. Doch es kommt anders, denn vor der Verlesung seines letzten Willens fordert er von allen Anwesenden, eine Woche zusammen in diesem Haus zu verweilen. Schon bald wird klar, dass einer von ihnen wohl nicht so lange warten möchte, ein Mörder dezimiert die etwaig erbberechtigten mittels indischer Halstücher. Tanner hält derweil nach Verdächtigen Ausschau…

Etwas überdrehte Ten-Little-Indians-Version, allerdings flott aufgezogen und recht spaßig. Die Plotte krankt zwar an aufkeimender Doofheit und das Ende schießt den Vogel ab, was aber das Vergnügen kaum schmälert. 6,5/10

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DER SCHWARZE ABT (F.J. Gottlieb, 1963)

Irgendwo auf dem Besitz von Lord Chelford soll angeblich ein Schatz versteckt sein. Eines Nachts wird dort sein Verwalter ermordet, was Inspektor Puddles und seinen Assistenten Horatio auf den Plan ruft. Der Lord ist mit der hübschen, jungen Leslie verlobt, was ihr hoch verschuldeter Bruder Arthur angeleiert hat. Doch Arthurs Verwalter Gilder, nebenher als Buchmacher zu (Arthurs) Geld gekommen, ist auch an Leslie interessiert, er hat sich auch vor kurzem über einen Strohmann das Anwesen neben Chelford erstanden. Dessen neuer Verwalter Alford versucht seinerseits dem Mörder nachzustellen, denn auch Chelfords Butler Fortuna ist eine sehr suspekte Person. Und was hat der schwarze Abt, der im Dunkeln über das Gelände schleicht, mit der ganzen Sache zu tun?

Recht gefälliger, aber nicht sehr aufregender Wallace-Krimi, der zwar alle Trademarks mitbringt, aber irgendwie nicht richtig zu fesseln weiß. Das Beziehungsgeflecht der vielen Fraktionen wird nett aufgezogen, dennoch fehlt dem Film etwas Drive. 6/10

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REISEN MIT MEINER TANTE (George Cukor, 1973)

Bei der Beerdigung seiner Mutter wird der biedere Henry Pulling von seiner verschollen geglaubten Tante Augusta mit der Info überrumpelt, dass die eben zu Grabe getragene nur seine Stiefmutter gewesen sei. Und sie benötigt Henrys Hilfe, als ihre große Liebe Ercole Visconti entführt und ein Lösegeld von 100.000 Dollar ausgerufen wird. Sie kann Henry dazu überreden, mit ihr auf eine Odyssee quer über den Globus zu ehemaligen Liebhabern zu folgen, um das Lösegeld aufzutreiben. Dabei lernt er nicht nur Augusta kennen, sondern auch eine Menge über sich selbst…

Ein schön altmodischer Streifen, den ich zuerst eher in den 50er-Jahren verortet hätte. Der Film ist wundervoll gestaltet, die verschiedenen Stationen der Reise sind schön bebildert, die Sets farbenfroh und verschwenderisch ausgestattet. Maggie Smith überzeugt als lebensfrohe, egozentrische Frau älteren Jahrgangs. Genau die richtige Art von Film der Marke „die Reise isst das Ziel“, wenn man am frühen morgen müde vor sich hin dämmert. 7/10

 

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