2017 – Ein Fazit

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu, und es wird Zeit, Bilanz zu ziehen. Es war ein bewegtes Jahr für mich, viel Licht, viel Schatten. Ein Jahr der Neuausrichtung meiner eigenen Lebenseinstellung, das Suchen nach neuen Perspektiven.

Die ersten zweieinhalb Monate von 2017 sind unwiederbringlich verloren, ich habe sie in einem Delirium verbracht, dass ich aus 2016 mit hinübergetragen hatte. Antriebslos, müde, ausgezehrt lag ich die meiste Zeit nur rum und betrank mich. Und es wurde immer schlimmer, mir ging es immer dreckiger; später sollte sich es als unbehandelte Diabetes herausstellen, die mich ständig zwischen Über- und Unterzuckerung pendeln ließ und mir schon im Jahr zuvor einige unhübsche Ohnmachtsanfälle bescherte. Aber im Laufe des Februar wurde es erst richtig schlimm, und im März kam ich kaum noch aus dem Bett raus, zu allem Übel gesellten sich zu den anderen Symptomen noch heftige Magenkrämpfe. Mitte März hatte ich mich dazu entschlossen, auf Entgiftung zu gehen, da ich fürchtete, ansonsten die kommenden Wochen nicht zu überleben (eine Einschätzung, die sich als gar nicht mal weit hergeholt erwies). Am gleichen Tag, an dem ich mir Informationen aus dem Krankenhaus dazu ertelefonierte, litt ich unter heftigem Erbrechen und rief den Notarzt. In der Notaufnahme diagnostizierte man eine schwere Entzündung der Gallenblase, welche mir noch in der Nacht operativ entfernt wurde. Einige Tage auf der Intensivstation (hier wurde dann die Diabetes festgestellt), eine Woche auf der Chirurgie und eine in der Psychiatrie folgten. Entlassen wurde ich mit einem Organ weniger und einer Stoffwechselerkrankung mehr. Und das sollte auch nicht der letzte gesundheitliche Schlag für dieses Jahr bleiben, aber genug gejammert…

Als ich dann am 31.03. wieder zuhause war, musste ich mir eine sinnvolle Beschäftigung suchen. Also widmete ich mich wieder meinem liebsten Hobby, dem Film. Zuerst war es dann und wann ein Film, später einer bis zwei am Tag. Inzwischen habe ich seither (Stand 29.12.2017) ca. 666 Filme gesehen; ich hatte mir 700+ vorgenommen, aber immer noch eine stattliche Zahl, denke ich. Ich habe ein paar Reviews für BADMOVIES.DE geschrieben, da muss ich demnächst auch mal wieder nachlegen. Im Juli kam dieser Blog hinzu, den ich immer weiter erweitert habe. Inzwischen zählt mein Counter 1.348 Views, 707 Besucher, 20 Likes und 7 Kommentare (Stand 29.12.17), dazu 4 Follower (alle seien herzlich gegrüßt!); das ist doch schon einmal ein Anfang.

Im September fragte mich ein Bekannter, Mike Blankenburg, der die DEAD ENDS herausbringt, ob ich Lust hätte, wieder etwas für ihn zu schreiben. Es fing mit Einseitern zu TERENCE HILL & BUD SPENCER an, ich habe etwas über die MAD MISSION-Filme geschrieben, einen weiteren kurzen Artikel über CHUCKY – DIE MÖRDERPUPPE. Dann folgten zwei Texte für das Mediabook zu TANZ DER DÄMONEN von Inked Pictures, auf die ich schon ziemlich stolz bin; ich habe so etwas vorher noch nie gemacht. Zur DEAD ENDS Sonderausgabe des HOUSE OF HORRORS habe ich Artikel über GEORGE A. ROKERO & NIGHT OF THE LIVING DEAD, RUGGERO DEODATO & CANNIBAL HOLOCAUST, über den damals gerade verstorbenen UMBERTO LENZI und einen zum Hammer-Zombiefilm NÄCHTE DES GRAUENS beigesteuert. Die Titelgeschichte über Hammers DRACULA für die neueste Ausgabe des DEAD ENDS stammt von mir.

Den Blog habe ich deswegen leider etwas schleifen lassen, den Großteil der Beiträge machen immer noch meine Einträge in mein Filmtagebuch aus. Dabei hatte ich ja eigentlich Ende September noch vollmundig verkündet, vor Halloween die wichtigsten HAMMER FILMS-Horrorfilme zu besprechen, den Vampirfilm in allen seinen Facetten vorzustellen, und nebenbei wollte ich mich noch der klassischen UNIVERSAL MONSTER LEGACY widmen (von den Filmen der HALLOWEEN-Reihe ganz zu schweigen). Das hat dann nicht ganz so hingehauen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Mein Bestreben war es auch, als eine Art Halloween-Countdown, im Oktober jeden Tag einen Beitrag (abseits des Filmtagebuchs) zu posten, rückblickend ein eher wahnwitziges Vorhaben. Aber es wird im nächsten Jahr mehr Content kommen, versprochen. Die Retrospektiven zu GEORGE A. ROMERO und TOBE HOOPER werden weitergeführt, die HAMMER FILMS-Historie sowieso. Ich spiele auch mit dem Gedanken, mir WordPress Premium zu holen, um mehr gestalterische Möglichkeiten zu genießen und euch die Werbung zu ersparen. Mal sehen…

Nun habe ich in diesem Jahr noch zwei Tage, aber wieso trotzdem weniger Ehrgeiz an den Tag legen? Ich habe vor, noch einen mehrere Seiten langen Artikel über CHRISTOPHER LEE (es ist etwas ausgeartet, aber das war bei DRACULA genauso) für Mike zu beenden, noch ein Review zu MAGIC MURDER (ich hoffe, die VHS ist inzwischen beim Doc Acula eingetroffen) für Badmovies zu verfassen, und dann noch den nächsten Eintrag in die Geschichte von Hammer Films zu verfassen. Außerdem arbeitet ich gerade noch an einem „Tops & Flops 2017“-Beitrag, der spätestens morgen online geht.

Ich bedanke mich bei allen Lesern bis jetzt, hoffe, dass ihr meine Ausführungen bisher interessant genug fandet, um hier auch 2018 ab & zu reinzulinsen.

Ich wünsche euch allen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

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