Top List No.1: The Films of Tobe Hooper

Seit seinem Tod vor gut 2 Wochen habe ich fast alle Spielfilme von Tobe Hooper gesehen, insgesamt 17 seiner 20 Werke. Nur sein Erstling EGGSHELLS (1969), den Thriller THE APARTMENT COMPLEX (1999) und der Anthologie-Film SHADOW REALM (2002), der ein Nachklapp zur Horror-Serie NIGHTVISIONS war, sind mir noch nicht vor die Flinte gekommen. Hier meine „Worst to Best“-Liste:

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No.17 DJINN – DES TEUFELS BRUT (2013): Hoopers letzter Film ist ein arabischer Horrorfilm. Leider stinklangweilig.


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No.16 TOBE HOOPER’S LIVING NIGHTMARE (1993): Wirrer DTV-Horrorfilm mit Robert Englund als Marquis De Sade, bzw. dessen Nachfahren in der Neuzeit.


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No.15 MORTUARY (2005): Untotenhorror, den Hooper für den Sci-Fi Channel produzierte. Doofes Drehbuch, nervige Teens und misslungene Gags sorgen weder für Grusel noch Frohsinn.


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No.14 CROCODILE (2000): 08/05-Krokodilhorror, DTV-Produktion für ein junges Publikum. Langweilig und voller Klischees.


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No.13 STEPHEN KING’S THE MANGLER (1995): Viel zu langer, unfreiwillig komischer, aber sehr goriger Film nach einer Kurzgeschichte Kings. Robert Englund ist hier allerdings toll. Hoopers letzter Kinofilm bis DJINN.


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No.12 BODY BAGS (1993): Anthologie-Horrorfilm, den John Carpenter für den Pay-TV-Sender Showtime produzierte. Hooper übernahm die Regie der dritten (und leider schlechtesten) Episode mit Mark Hamill, dem das Auge eines geisteskranken Mörders implantiert wird.


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No.11 I’M DANGEROUS TONIGHT – IM BANN DES GRAUENS (1990): TV-Horrorfilm um ein verwunschenes Stück Stoff, das den Träger zur mordlüsternen Furie macht. Anthony Perkins spielt in einer Nebenrolle. Für TV-Stoff halbwegs okay.


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No.10 INVASION VOM MARS (1986): Dieses Sci-Fi-Horror-Remake mochte ich als Kind recht gerne. Ist heute noch recht belustigend (auch wenn mich das Kid nervt), aber eher belangloser Budenzauber.


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No.09 POLTERGEIST (1982): Mit dem konnte ich noch nie richtig etwas anfangen. Eine übernatürliche Achterbahnfahrt für die ganze Familie, nicht meins. Am besten finde ich die Untersuchungen der Parapsychologen.


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No.08 THE TOOLBOX MURDERS (2003): Ich kenne das Original aus den 70ern nicht, aber Hoopers Version ist ein sehr blutiger Slasher mit einigen heftigen Sudeleien. Sein explizitester Splatterfilm, der nach etwas behäbigen Beginn richtig spannend wird.


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No.07 BLUTRAUSCH – EATEN ALIVE (1977): Hoopers zweiter Backwood-Horror. Angesiedelt in den Sümpfen, entspinnt er ein blutiges Panoptikum, in dem so mancher tote Körper im Schlund eines riesigen Krokodils entsorgt wird. Dreckig-derbes Exploitation-Kino.


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No.06 FIRE SYNDROME (1989): Brad Dourif kann als menschliche Fackel nicht nur sich selbst, sondern auch (sogar durchs Telefon) jeden anderen entzünden. Wegen seiner ausufernden Exposition hetzt der Film später etwas sehr durch seine Geschichte, dadurch wird es dann aber auch nicht langweilig.


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No.05 THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE 2 (1986): Hingegen zum komplett humorlosen Vorgänger, inszenierte Hooper die Fortsetzung seines Hits als schwarze Splatter-Komödie, wobei der Splatter allerdings etwas zu kurz kommt. Dennoch ein dreckiger, blutiger und witziger Film mit einem tollen Dennis Hopper.


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No.04 BRENNEN MUSS SALEM (1979): Die Verfilmung des zweiten Romans des Master of Horror nimmt sich als atmosphärischer TV-Zweiteiler viel Zeit für seine Charaktere und den allmählichen Aufbau der Spannung. Eine der besten King-Verfilmungen.


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No.03 DAS KABINETT DES SCHRECKENS (1981): Ein vor allem optisch schöner Slasher. Hooper holt aus dem Schauplatz Geisterbahn einiges raus. Und sehr spannend ist er obendrein.


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No.02 LIFEFORCE – DIE TÖDLICHE BEDROHUNG (1985): Aufwändige Sci-Fi-Horror-Extravaganza, die Hooper für Cannon inszenierte. Mathilda May marschiert als Alien-Vampir nackt durch London, hinterläßt haufenweise entmenschlichter Blutsauger und stürzt so die Metropole ins Chaos. Ein toller Film, leider aber ein Riesenflop an den Kinokassen.


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No.01 BLUTGERICHT IN TEXAS – THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE (1974): Nihilistischer Backwood-Slasher um eine degenerierte Kannibalen-Familie. Hooper erzählt die Geschichte komplett humorlos, wiegt den Zuschauer nie in Sicherheit, sorgt nie für Entspannung oder Zerstreuung. Und er verweigert ein Happy- oder Bad-Ending. Der Film endet einfach; das Mädchen entkommt, doch die Freunde sind tot, und die Familie kann mit ihrem mörderischen Treiben fortfahren. Ein Meisterwerk!

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Tobe Hooper Epitaph & Retrospektive, Teil 1: The Masters of Horror

 

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