Dear Diary…on the watch 04.-06.08.17

Godzilla_Resurgence_Theatrical_Poster

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, die Filmtagebücher etwas knapper zu fassen, aber jetzt hab ich mir doch wieder ’nen Wolf geschrieben. Aber dieses Wochenende stand im Zeichen der beiden größten Monster der Filmgeschichte und war auch ansonsten sehr ergiebig.

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Es war mal wieder Freitag. Und da ich schon letztens so davon geschwärmt hatte, gleich mal der nächste Film aus der Italian Genre Cinema Collection. Der deutsche Titel ist mal wieder um einiges reißerischer ausgefallen als der genannte Film tatsächlich hergibt, denn LA ORCA – GEFANGEN. GESCHÄNDET. GEQUÄLT. ist stellenweise schon hartes Brot, aber mehr Drama als exploitativer Thriller.

Ein junger Michele Placido (der Film datiert von 1976) spielt den jungen Fischer Michele, der mit zwei Komplizen die Millionärstochter Alice entführt. Doch die ganze Sache ist nicht auf ihrem Mist gewachsen, sie wurden angeheuert und mit allem nötigen ausgestattet. Alle drei träumen von einem besseren Leben, er im besonderen von einer großen Yacht. Er beginnt, Alice in seine erotischen Fantasien miteinzubeziehen und sucht immer mehr, auch sexuell, ihre Nähe.

Es gibt gerade zwischen Michele Placido und Rena Niehaus als Alice, beide liefern eine gute Darstellung, einige unangenehme Szenen, wenn er sie z.B. nach dem Verrichten ihres Geschäfts säubert oder im Schlaf fingert. Ein intensiver, ein guter Film; das die ganze Sache übel endet, versteht sich von selbst.

Fürwahr, DIE LETZTE RECHNUNG SCHREIBT DER TOD, heißt es ja so schön. Und mit diesem Poliziesco bin ich auch wieder bei Italo-Regisseur Mario Caiano, dessen Filme mir in letzter Zeit recht regelmäßig über den Weg laufen, was ich aber gar nicht so schlimm finde.

Ein Banküberfall läuft nicht wie geplant, die Polizei ist viel zu schnell vor Ort. Zwei der Gangster können mit der Beute fliehen und tauchen unter. Das intelligente Mastermind, der skrupellose Raul, eh schon lange ganz oben auf der Fahndungsliste, nimmt mit seinem verbliebenen Kompagnon Geiseln. Commissario Foschi weiß, dass Walter nichts zu verlieren hat, und gibt dessen Forderungen nach einem Fluchtwagen nach, in der Hoffnung, die Verbrecher durch einen Sender verfolgen und dann stellen zu können. Doch es kommt anders, die Flüchtenden stoßen zufällig auf zwei Motorradstreifen, im blutigen Durcheinander kann Raul fliehen und macht sich mithilfe der Nutte Stella auf die Suche nach den beiden Kollegen mit der Beute.

Ja, der italienische Polizeifilm der 70er machte ja bekanntlich keine Gefangenen, dieser harte Action-Krimi macht da keine Ausnahme. Größtenteils folgt der Film dem Treiben Rauls, der zwar brutal und skrupellos handelt, aber dabei keinen ausgeprägten Sadismus an den Tag legt. Der Film ist flott, bietet zwei Verfolgungsjagden und ein bisschen Geballer, das übliche halt, und spart sich handlungstechnisch gröbere Blödheiten aus. Da kann man nicht meckern, zumal Claudio Cassinelli seinen Raul überzeugend mit Leben füllt. DIE LETZTE RECHNUNG SCHREIBT DER TOD war der erste Film der Polizieschi Edition von filmArt und ist tatsächlich noch erhältlich. Also, zugreifen, lohnt sich!

Es begab sich zu einer Zeit, den wilden 70ern, da kamen Kung-Fu-Streifen aus Fernost auch im Westen groß in Mode. Und um diese neugewonnene Popularität zu festigen und die Bekanntheit der eigenen Stars in hiesigen Gefilden zu steigern, kooperierten die großen Häuser des Hau-drauf mit europäischen B-Movie-Studios. DIE 7 GOLDENEN VAMPIRE war eine Zusammenarbeit der Hammer Films mit den Shaw Brothers. Der Film ist der letzte Teil der Dracula-Franchise und schickt seinen Star Peter Cushing nach China, um dort u.a. mit Shaw-Star David Chiang die titelgebenden Blutsauger, die mit einem riesigen Fledermaus-Medaillon um den Hals schwerlich zu übersehen sind, und am Ende auch noch Dracula himself zur Strecke zu bringen. Der Film rühmt sich, die erste Verbindung von Horror und Kung-Fu gewesen zu sein. Und was soll man sagen, das Ergebnis ist nicht immer homogen, bringt aber eine Menge Spaß. Mit Roy Ward Baker und Chang Cheh saßen zwei der damals besten Regisseure ihres jeweiligen Metiers auf dem Regiestuhl, doch das Endergebnis ist weder Fisch noch Fleisch. Aber egal, ich hab den als Kind schon geliebt und auch heute kann ich mich noch dran erfreuen, einen Hang zum Trash sollte man aber schon mitbringen.

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Da am Samstagabend die große Monster-Action anstand, lief hier nachmittags erstmal gemütlich die neueste Folge LONGMIRE. Allen Befürchtungen zum Trotz macht sich die Staffel immer noch ganz gut.

Aber dann, etwas später als geplant war es soweit: SHIN GODZILLA machte den Anfang. Im ersten Film um die Monster-Echse von 1954 verarbeitete das Japan der Nachkriegszeit den Trauma der Atombombenangriffe auf Nagasaki und Hiroschima, heuer gab es mit der Katastrophe von Fukuschima eine neue schmerzenden Wunde in der japanischen Volksbefindlichkeit. Und so ist die inzwischen neunte Inkarnation Godzillas wieder die Versinnbildlichung einer Katastrophe, die das Land in Chaos und Verzweiflung stürzt.

Vor der Küste Japans kommt es zu Vulkan-artigen Eruptionen. Doch dann kriecht ein riesiges (und häßliches, glubschbeäugtes) Ungetüm aus dem Meer, dass sich rasant zu einer aufrecht stehenden und stetig wachsenden Riesenechse entwickelt. Die Regierung steht dem relativ hilflos gegenüber, Entscheidungsträger zögern ob der unabwägbaren Konsequenzen, die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam wie eh und je. Und die immer noch verhassten Amerikaner um Unterstützung zu bitten, fällt erwartungsgemäß nicht leicht. Bis sich der UN-Sicherheitsrat einschaltet, liegt bereits halb Tokio in Schutt und Asche.

Ich fand das Polit-Drama, welches den größten Teil des Films ausmacht, recht gut eingebracht; ein Staat, der an seine Grenzen stößt und zu scheitern droht. Aber auch die Monster-Action kommt nicht zu kurz, und kurzum, sie ist überwältigend, da bleibt einem glatt die Spucke weg! Godzilla pflügt sich mit Lasern, Feuer und durch seine gigantischen Ausmaße durch die Metropole, als gäbe es kein Morgen mehr. Das wird bestimmt nicht mein Lieblings-Godzi (ich liebe ja den naiven Kintopp der dem Original angeschlossen Showa-Ära), aber er hat mir richtig gut gefallen.

Bei KONG: SKULL ISLAND hatte ich im Vorfeld so meine Bedenken, die Trailer haben mich schlichtweg kaum angesprochen. Ich kenne auch den ersten Film der Reihe, den neuen US-Godzilla von Gareth Edwards (es soll irgendwann auch ein Mash-up beider Riesen folgen), noch gar nicht. Aber das macht wohl auch nichts, denn beide Filme sollen sich in Machart und Tonfall dem Vernehmen nach immens unterscheiden.

Zur Zeit des Vietnam-Kriegs lotst Bill Randa von der geheimen Behörde Monarch ein Team aus einzelnen Spezialisten wie den Fährtenleser Conrad und der hartgesottenen Fotografin Weaver sowie einer Infantrie-Einheit unter Lt.-Col. Packard (großartig: Samuel L. Jackson) unter dem Vorwand geologischer Untersuchungen aufs ominöse Skull Island. Dort wird die Gruppe auf einem Erkundungsflug vom Riesenaffen Kong aufgerieben und gesplittet. Der eine Teil um Conrad und Weaver trifft auf den Soldaten Hank Marlow, der beim Dogfight mit einem japanischen Flieger hier im zweiten Weltkrieg abgestürzt ist und seitdem unter den Eingeborenen lebt, und kriegen die Geschichte von Kong, der als Gott verehrt wird und die Welt vor Echsen, die aus dem Innern der Erde gekrochen kommen, verteidigt, beigepult. Die anderen Überlebenden werden von Packard angeführt, der wild entschlossen ist, Kong zur Strecke zu bringen, um den Tod seiner Männer zu rächen.

Und jetzt bin ich irgendwie zwiegespalten; ein guter Film ist KONG: SKULL ISLAND sicherlich nicht, zu wenig wurde aus der Aufsplittung der Gruppe gemacht, die sich auch nur aus eher langweiligen Stereotypen (John Goodman und Tom Hiddleston halte ich auch noch für fehlbesetzt) zusammensetzen, und zu platt ist die Vietnam-Allegorie. Man könnte jetzt argumentieren, dass die Japaner in Godzilla, 1954 wie 2016, auch „nur“ die Atombomben respektive Fukushima verarbeitet haben, doch das waren jeweils aktuelle Themen. Wäre der Film vor 30-40 Jahren mit diesem Hintergrund erschienen, wäre das ja auch okay gewesen, anno 2017 ist das aber schon mehr als ausgelutscht. Dann kommt noch hinzu, dass ich das Design der Echsenviecher grauenvoll fand. Und das ist recht schade, da ich in der ersten Hälfte (oder sogar ersten zwei Dritteln) gerüttelt Spaß mit dem Teil hatte, auch das 3D kam cool (wie oft man hier aus dem Bildschirm heraus von einer Waffe bedroht wurde, sagenhaft). Ob ich mich jetzt auf King Kongs Aufeinandertreffen mit der japanischen Kult-Echse freuen soll, weiß ich nicht so recht. Aber ich muss ja eh vorher noch GODZILLA nachholen.

Soviel aktueller Filmstoff schlägt mir immer aufs Gemüt und sorgt immer für eine gewisse innere Unruhe bei mir. Deswegen musste, nachdem Holger gen Heimat abgestiefelt ist, erstmal ein Klassiker eingeworfen werden. Ich hatte letztens wieder einen Stapel alter TV-Mitschnitte rausgekramt und da fiel mir schon DR. ZYKLOP von 1940 ins Auge. Der Mad-Scientist-Film von Ernest B. Schoedsack (führte auch Co-Regie der Klassiker KING KONG UND DIE WEISSE FRAU und GRAF ZAROFF – GENIE DES BÖSEN) handelt vom paranoiden Dr. Thorkel, der in seiner Forschungseinrichtung im Dschungel die Unterstützung durch seine Kollegen Dr. Bullfinch und seiner Assistentin Mary erwartet, denen sich aber noch die Bergbauingenieure Stockton und Baker angeschlossen haben. Thorkel glaubt, dass man ihn ausbooten will, und bittet alle schon nach einem Tag, die Einrichtung wieder zu verlassen. Doch vor allem der gekränkte Bullfinch weigert sich. Als Thorkel dann doch bereit scheint, die anderen einzuweihen, ist das nur eine Falle; er missbraucht sie als Versuchskaninchen und läßt sie alle mittels radioaktiven Materials in seiner Apparatur schrumpfen. Der in Technicolor gedrehte Film sieht immer noch schön aus, allerdings fällt auf, dass er sich im letzten Drittel etwas schwer darin tut, die nicht einmal 80 Minuten mit Handlung zu füllen.

Mit Terence Fishers DIE RACHE DER PHARAONEN nahmen sich Hammer 1959, nach DRACULA und FRANKENSTEINS FLUCH, den nächsten Horror-Klassiker der Universal-Studios zur Brust, nämlich DIE MUMIE, ursprünglich dargestellt von Horror-Ikone Boris Karloff. Hier übernimmt Christopher Lee die Rolle des in Mullbinden gewickelten Rächers Kharis, der unrechtmäßigerweise zum Leben erweckt und Jahre später von einem ägyptischen Hardliner geschickt, die Expeditionsteilnehmer um Stephen Banning ihrer schändlichen Störung der Totenruhe büßen läßt. Peter Cushing spielt Stephens Sohn Peter, der mit den Mord an seinem Vater und dessen Komparsen konfrontiert, um sein Leben fürchten muss. Doch Peters Frau Isobel sieht rein zufällig aus wie Kharis großer Liebe Ananka. Und wieder ein Volltreffer, der Film glänzt mit wunderschönen Dekors und verbannt den ägyptischen Mythos erfolgreich mit dem klassischen englischen Gothic-Style. Hiermit gelang Hammer die dritte Wiederbelebung eines Horror-Klassikers, weitere Mumien-Filme sollten folgen.

Bei HOMELAND überschlagen sich in Episode 7 und 8 die Ereignisse. Carrie verliert ihre Tochter ans Jugendamt und Quinn ist mit einer deutschen Agentin auf der Flucht. Auch Saul gerät zunehmend unter Beschuss. Die neuen Folgen hab ich auch schon auf dem Festplatten-Receiver.

Mit 2 Folgen KOBRA, ÜBERNEHMEN SIE konnte ich die Nacht dann angenehm ausklingen lassen.

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Mit RED CLIFF habe ich schon Sonntagmorgen begonnen, bin aber schon nach einer halben Stunde entschlummert. Aber so etwas hatte ich mir auch schon gedacht und wohlweißlich den Receiver programmiert, so dass ich nachmittags den Film fortsetzen konnte. John Woos Helden-Epos und Schlachtengemälde fordert den Zuschauer mit teils geballter Dauer-Action und einem Ensemble von gut einem Dutzend Hauptfiguren. Das sieht sieht alles Bombe aus und macht die meiste Zeit auch eine Menge Spaß, doch das Problem dabei ist, dass einem die Figuren, ob nun „gut“ oder „böse“ eigentlich scheißegal sind. Das liegt wohl auch daran, dass die internationale Fassung des Historien-Actioners mit 142 Minuten schon weit weniger episch daherkommt als die chinesische Original-Fassung, einen Zweiteiler mit insgesamt doppelter Länge. Zudem kennt in China die Geschichte dahinter und somit auch alle Protagonisten bestimmt jedes Kind ab Grundschulalter und dort haben die sich bestimmt wie Bolle darauf gefreut, ihre Helden auf der großen Leinwand derart imposant abfighten zu sehen. Wer keine Lust hat, sich zwecks Vorbereitung auf den Film eingehend mit der chinesischen Geschichte dieser Zeit zu beschäftigen, dem empfehle ich, ein paar Runden einen Teil der Videospielreihe DYNASTY WARRIORS zu zocken, welche diese Zeitperiode behandeln. Hier lernt man auch schnell alle relevanten Charaktere kennen.

Die Story (des Films, inwieweit das alles historisch akkurat ist, vermag ich jetzt nicht zu beurteilen) im Kurzabriss: Der machtgeil Cao Cao macht sich selbst zum Premierminister und bringt den schwachen Kaiser dazu, den beiden Königreichen im Süden, Wu und Shu, den Krieg zu erklären. Deren Könige, der erfahrene Liu Bei und der junge Sun Quan, dem der große General Zhou Yu (als nomineller Held des Films verkörpert von HK-Superstar Tony Leung) zur Seite steht, stellen sich der Übermacht Cao Caos entgegen. Am Red Cliff kommt es zur entscheidenden Schlacht.

Es gibt hier ordentlich was auf die Glotzerchen, denn hier wird geklotzt und nicht gekleckert. Die internationale Fassung hält sich nicht groß mit leisen Zwischentönen, sprich menschlichem Drama auf (wie gesagt, vielleicht eine Schwäche), sondern läßt ein großes Action-Set-Piece nach dem anderen auf den Zuschauer los. Woos Inszenierungen von großangelegten Shoot-Outs waren damals als Bullet Ballet berühmt, hier gibt es im Finale dann sogar eine Version des Mexican Standoffs. Ein sehr unterhaltsames Schlachten-Epos, dem es halt etwas an emotionaler Tiefe mangelt,was den Impact dann auch ein bissl schmälert.

Der Abend stand ganz im Zeichen der Hammer Films Studios, den Arte sendete eine neue Dokumentation zu dem legendären britischen Studio. Zum Warmmachen schmiss ich mir mal wieder FRANKENSTEINS FLUCH rein, den ersten großen Hit des Dreamteams Cushing/Lee/Fisher. Wohl auch aus Angst vor Klagen seitens der Universal Studios, deren drei Frankenstein-Filme mit Boris Karloff das Nonplusultra in diesem Bereich darstellten, entschied man sich, alles was den 31er-Film so ikonisch werden ließ, wie Karloffs Maske, Frankensteins Ausruf „It’s alive!“ oder den Mob der Mistgabeln und Fackeln schwingenden Dorfbewohner, hier noch nicht einmal ansatzweise zu verwenden. Eine gute Entscheidung, denn so entstand eine sehr originelle Version der Geschichte. Hier tritt Baron Frankenstein schon sehr jung sein Erbe an und freundet sich mit seinem Hauslehrer Paul (den er vorher selbst eingestellt hat; als Kind) an, da beide gleichen Geistes scheinen. Ihnen gelingt es später (Frankenstein ist schon erwachsen, eine der wenigen Schwächen des Films, denn Cushing ist sichtlich älter als Robert Urquhart, der den Lehrerfreund spielt), eine toten Hundewelpen wiederzubeleben. Jetzt will der Baron selber Leben erschaffen, aus Leichenteilen. Paul findet das Vorhaben eher verwerflich, bleibt aber im Hause Frankenstein, da dessen Verlobte Elisabeth inzwischen eingezogen ist, die seinen Beschützer-Instinkt weckt (im Frank-Whale-Film ist sie es, die aus Sorge den Mentor zu ihrem Verlobten schickt). Als Victor jedoch einen Mord begeht, um an das Gehirn von Professor Bernstein zu kommen, ist für ihn aber Schluss mit lustig. Bei einem handgreiflichen Streit wird das Gehirn beschädigt und, da Victor hier keinesfalls aufgeben will, die resultierende Kreatur ist mitnichten ein kultivierter Konversationspartner sondern ein entstelltes, (Lee sieht in seinem Make-up wirklich aus, als wenn er aus verschiedenen, angemoderten Körperteilen zusammengeflickt wäre) unbedarftes und deswegen gemeingefährliches Monster.

Ein toller Film mit einigen wunderbaren Ideen, der auch sehr davon profitiert, als Farbfilm konzipiert worden zu sein. Peter Cushing brilliert als Mad Scientist, auch Lee gibt eine großartige Vorstellung ab. Hammer Films strickte daraus eine überaus erfolgreiche (allerdings erst ab dem zweiten Teil lose zusammenhängende) Franchise, bis 1974 folgten 5 Fortsetzungen mit Cushing in der Hauptrolle.

Dann war es Zeit für DARK GLAMOUR – AUFSTIEG UND FALL DER HAMMER STUDIOS. Die Doku war eine runde Angelegenheit, die viel Begeisterung für den Stoff vermittelte. Für mich gab es nichts wirklich erhellendes, es wurde recht kompakt auf den Einstieg des Studios ins Horror-Genre, auf die Stars und die wichtigsten Filme eingegangen. Und es kamen einige Horror-Regisseure zu Wort (schön: John Carpenter und Dario Argento; unschön: Mick Garris), die erzählten, wie sie von den Hammer-Filme geprägt wurden. Dazu hatten Caroline Munro und Horst Jansson, die ja beide in CAPTAIN KRONOS spielten, welcher eine neue Franchise beginnen sollte, in der Hoffnung, das Studio wieder auf Kurs zu bringen (er wurde aber vom neuen Studiochef eher stiefmütterlich behandelt und mit großer Verspätung und kaum Werbeaufwand in die Kinos gebracht; dazu kam hier leider nichts), was aber scheiterte. Ich hätte mir hier zwar einen Mehrteiler gewünscht, aber man kann ja nicht alles haben.

 

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